Übersicht Psychische Störungen

Für die Ursachenforschung und entsprechende Behandlung sollten immer auch die entsprechenden Erreger und Parasiten im Gehirn abgeklärt werden! Etliche davon können bereits im Mutterleib übertragen werden!

3.6.17: Woran die junge Psyche leidet! In Deutschland sicher nicht viel anders als in Österreich, wo diese umfangreiche Studie jetzt erschien!

Die erste umfangreiche Studie zeigt: Knapp ein Viertel der 10- bis 18-Jährigen in Österreich ist von einer psychischen Erkrankung betroffen, viele waren noch nie in Therapie. Angststörungen sind am häufigsten.

https://kurier.at/wissen/erste-grosse-studie-fuer-oesterreich-woran-die-psyche-von-kindern-und-jugendlichen-leidet/267.199.194

Jetzt liegen erstmals Daten zur Häufigkeit von 27 psychischen Krankheitsbildern bei Kindern und Jugendlichen vor – in einer Detailliertheit, die weltweit einmalig ist:

Vergrößern auf der Originalseite: https://kurier.at/wissen/erste-grosse-studie-fuer-oesterreich-woran-die-psyche-von-kindern-und-jugendlichen-leidet/267.199.194
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Für eine von Andreas Karwautz und Gudrun Wagner geleitete Studie der Uni-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der MedUni Wien / AKH Wien gemeinsam mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Health Promotion Research (Wolfgang Dür, Karin Waldherr) wurden mehr als 3615 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 18 Jahren in ganz Österreich mittels Fragebogen befragt – nicht nur in Schulen, sondern auch schwer zu erreichende Gruppen, z.B. Jugendliche in Schulungen am Arbeitsamt oder solche in stationärer Betreuung. Zusätzlich wurden 500 Kinder und 500 Elternteile interviewt. Die Ergebnisse der vom Hauptverband finanzierten Arbeit wurden jetzt im Fachjournal European Child & Adolescent Psychiatry veröffentlicht.

Alle weiteren Infos finden Sie auf der Originalpage!

Unsere Anmerkungen dazu - wir meinen:

In Deutschland dürften die Zahlen der betroffenen Kinder und Jugenlichen nicht anders aussehen! Das ist eine Katastrophe! Aber immer noch schaut und forscht man nur nach Symptomen, auch die erschütternde Grafik zeigt ausschliesslich Symptome an!. Wann wird man endlich nach den Ursachen suchen? Offenbar ist immer noch der Kopf und das Gehirn ausgenommen von Infektionen und Krankheiten, die ansonsten den Körper befallen. Im Kopf / Gehirn wird nicht mehr untersucht, welche Erreger sich dort eingenistet haben. Dabei finden die Therapeuten, die mit den neuen energetischen Verfahren arbeiten, dort genau so die Erreger, die auch im Gewebe, im Blut, Liquor oder sonstwo zu finden sind. Das sind z.B. Bornaviren und Borrelien, Gehirn-Parasiten wie z. B. Toxoplasmose Gondii, die Pilze wie z.B. Absiedia und die Würmer, von denen es etliche ins Gehirn schaffen. Aber auf der ganzen Linie bei unseren Schulmedizinern null Erkenntnisse und null Interesse, da mal näher hinzuschauen - und dann nach diesen Erkenntnissen auch mal adäquat entsprechend behandeln und nicht nur Psychopharmika, Antidepressiva schon Kindern zu verabreichen. Ein paar Zahlen zu Bornaviren - lt. internationaler Studie hat die inzwischen jeder Dritte, zu Toxoplasmose Gondii ist dieses Protozoon zu 50 % in Deutschland anzutreffen, in Österreich bereits zu 60 %. Kennt jemand einen Kinderarzt, der darüber informiert ist? Wir nicht! Ich finde, das ist ein Skandal.

11. Februar 2018:

Anders als körperliche Krankheiten lassen sich Störungen des Geistes bisher nicht auf Basis von pathologischen Merkmalen in Geweben, Organen oder Körperflüssigkeiten nachweisen. Stattdessen werden sie über bestimmte Verhaltensmuster definiert. Doch das könnte sich in Zukunft ändern.

Forscher der University of California haben jetzt entdeckt, dass Krankheiten wie Autismus, Schizophrenie oder Bipolare Störungen durchaus spezifische Merkmale auf molekularer Ebene aufweisen – und zwar in Form bestimmter Genaktivitätsmuster im Gehirn.
Die Wissenschaftler analysierten RNA-Moleküle als Produkte der Genexpression in 700 Hirngewebeproben von verstorbenen Patienten mit psychischen Krankheiten. Dabei verglichen sie die Ergebnisse mit Gewebeproben von Menschen ohne solche Störungen.
Die Studie ist im Fachmagazin Science erschienen.

Zitat aus http://science.sciencemag.org/content/359/6376/693
Die Veranlagung für neuropsychiatrische Erkrankung beinhaltet eine komplexe, polygene und pleiotropes genetische Architektur. Jedoch ist wenig darüber bekannt, wie sich die genetischen Varianten der Dysfunktion des Gehirns oder der Pathologie vermitteln. Wir verwenden transkriptomischen Profilierung als quantitatives Auslesen der molekularen Gehirn-basierten Phänotypen über fünf schwere psychische Störungen-Autismus, Schizophrenie, bipolare Störung, Depression und Alkoholismus-im Vergleich zu Kontrollpersonen. Wir identifizierten Muster der gemeinsamen und unterschiedlichen Gen-Expression Störungen über diese Bedingungen. Der Grad der gemeinsamen Nutzung von Transkriptions Dysregulation wird über polygene Erkrankungen (single-nucleotide polymorphism-basiert) überlappen bezogen, was auf eine wesentliche ursächliche genetische Komponente hindeutet.

Trotz bemerkenswertem Erfolg, die genetische Risikofaktoren für die schweren psychische Störungen zu identifizieren, bleibt es unbekannt , wie genetische Varianten mit Umwelt- und epigenetische Risikofaktoren im Gehirn interagieren, um Risiken für für klinisch ausgeprägte Störungen zu verleihen.
Die meisten der genetischen Effekte wirken wahrscheinlich indirekt durch eine Kaskade von Entwicklungs-und Zell-Zell-Signalereignissen und sind im genetischen Risiko verwurzelt. Genetische Variation ist auch nicht der einzige Faktor für die Variationen;  es ist zweifellos ein Beitrag von Umwelteinflüssen!

Weiterlesen im o.g. Link

 

 

Selbsttest  Uniklinik Bonn
http://www.psychose-frueherkennung.de/selbsttest/

 

Zitat: Eine erste grobe Orientierung, ob möglicherweise Symptome vorliegen, die auf ein erhöhtes Risiko für Psychose hindeuten, kann unser Screening bieten, das Sie auf dieser Seite durchführen können. Dieser Test dient jedoch keinesfalls zur Selbstdiagnostik und ersetzt nicht die Beratung durch einen Spezialisten unseres Zentrums. 

Wenn eine oder mehrere der folgenden Fragen auf Sie zutreffen, können Sie für eine Beratung gerne mit uns Kontakt aufnehmen. Zitat Ende

http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/schizo_aff.html

 

Schizophrenie, Zwangsstörungen, CFS, Angst-Panik-Gedächtnisstörungen, ADH, ADHS etc.

Depressionen - Bornavirus - schon mit in die Wiege gelegt?
Bode L. 2008. Gesundheitsrisiko Bornavirus – ein unterschätztes Gefahrenpotential:

Dankesrede von Dr. Liv Bode anlässlich der Übergabe des Whistleblower-Preises 2007 - ein umfassender Bericht aus Vergangenheit zur aktuellen Gegenwart über die Entstehung von Depressionen, die Verbindung mit dem Bornavirus im limbischen System - Gemütsvirus als evolutionäres Erbe? - Krankheitserreger - Begleiter von Anbeginn - wann werden schlafende Bornaviren zum Risiko etc. Eine hervorragende, interessante Berichterstattung, auch für Laien gut verständlich! Unbedingt lesenwert!

 

Angst- und Panikattacken sowie Lern- und Gedächtnisstörungen

deuten auf eine Störung im Hippocampus und in der Amygdala (Mandelkern) hin.

Zu den Pkt. 3 + 4 Zitat http://library.vetmed.fu-berlin.de/resources/global/contents/2654808/bode_habil.pdf
In Ratten konnte durch Infektion als Neugeborene ebenfalls eine lebenslang persistente, klinisch jedoch unauffällige Infektion etabliert werden (131, 76, 107), die trotz exorbitanter Virustiter im limbischen System ohne histologisch erkennbare strukturelle Neuronenschäden blieb (64). In Lernexperimenten wurden signifikante Defizienzen beim räumlichen Lernen und im Schmerzvermeidungslernen sichtbar, die mit insuffizientem Kurz- und Langzeitgedächtnis einhergingen und damit eine Hippocampus-Störung nahelegten.
Ebenso konnten auffällige Verhaltensänderungen, z.B. verminderte Vorsicht bzw. Angst, beobachtet werden, die auf eine subtile Störung im Amygdala-Bereich hinwiesen (49).

Lern- und Gedächtnisstörungen stützen die schon früher postulierte Hypothese, dass die BDV-Infektion mit dem für die Gedächtnisbildung essentiellen Glutamatsystem hippocampaler Neuronen interferieren könnte. Basis für diese Annahme waren nahezu identische Verteilungsmuster von BDV-Antigenen (p40/p24) und Glutamatrezeptoren im Hippocampus eben dieser persistent infizierten Ratten (62, 64). Neurotransmitterveränderungen durch BDV-Infektion wurden auch von anderen Gruppen beschrieben (101) und erst kürzlich bezüglich einer Kokain-Sensitivität infizierter Ratten, die auf dopaminerge Veränderungen hindeuten würde, näher untersucht (167).

 

Zwangsstörungen - CFS, SEID

Bei den akut erkrankten beiden bipolaren Patienten hatte nur eine von drei positiven Proben die Anzucht infektiöser Viren erlaubt, d.h., dass infektionstüchtiges BDV offenbar nur in einem engen Zeitfenster der akuten Erkrankung vorhanden zu sein schien (24). Demgegenüber konnten wir zwei weitere Isolate jeweils aus einer 75 einzigen antigenpositiven PBMC-Probe chronisch erkrankter Patienten gewinnen. Ein Patient litt seit 14 Jahren an einer chronifizierten Zwangsstörung, die eine dauernde Hospitalisierung erforderlich gemacht hatte. Er war bereits 10 Monate zuvor als positiv für Antigen und RNA in den PBMCs diagnostiziert worden (Patient 1 in Ref. 21) und zum Isolierungszeitpunkt erneut positiv gewesen (Abb. 13; Patient H2 in Ref.22). Der andere Patient stammte aus den USA und litt seit 4 Jahren an einem chronischen Müdigkeitssyndrom (CFS), das neben extremer Müdigkeit mit Muskel und Gelenkschmerzen, sowie intermittierend mit Fieber, Kopfschmerzen und Sehstörungen einherging.

 

Dieser Patient hatte ein Jahr vor Beginn des CFS-Syndroms eine Angststörung und parallel zum CFS eine Major Depression entwickelt (Abb. 13). Mit unserer erstmaligen Isolierung von BDV-Wildvirus aus dem Blut menschlicher Patienten war die Existenz infektiöser humaner Viren parallel zur Krankheit bewiesen und damit eine zentrale virologische Forderung erfüllt. Die Isolate wurden genetisch durch Sequenzierung ( 4 von 5 Genen) und biologisch (in vitro und in vivo) detailliert charakterisiert (das amerikanische Isolat nur partiell) und eindeutig als Bornaviren identifiziert. Wegen der aus der genetischen Analyse von 2 Laborstämmen des Virus seit 1994 bekannten Konserviertheit des BDV-Genoms(Sequenzhomologie >95%; Ref. 28, 36) wurden die in Berlin isolierten Humanviren im Rahmen einer deutsch-amerikanischen Kooperation in den USA sequenziert. Damit konnten von vornherein potentielle Kontaminationsrisiken mit dem bei uns, jedoch nicht in dem amerikanischen Labor vorhandenen BDV-Stamm V während der molekularbiologischen Arbeiten ausgeschlossen werden. Der molekulargenetische Beweis, dass wir ohne jeden Zweifel echte BDV-Wildvirus vom Menschen hatten anzüchten können, wurde nicht nur durch die Einzigartigkeit der jeweiligen Punktmutationen erbracht, sondern vor allem dadurch, dass die Sequenzen aus der Virusquelle, den PBMCs, identisch waren mit denen des korrespondierenden Isolats (44). Bei den 3 Isolaten, die bezüglich 4 ihrer Gene (p40 nur 50%) vollständig analysiert worden sind, was 35% des Genoms (3109 Nukleotiden) entspricht, wurden individuelle Punktmutationen in jedem dieser Gene identifiziert (44, 22), die bisher nicht bei Tierviren gefunden worden waren. Ende bode_habil.pdf

Lesen Sie zu CFS-SEID unsere Seite auf der BZK-Hauptpage http://www.bzk-online.de/informationen/mischinfektionen/cfs-seid-me/

 

Depression als Begleiterscheinung anderer Erkrankungen (ADS, ADHS)

Verschiedene körperliche Zustände oder Erkrankungen können die Ursache einer symptomatischen Depression sein. Dazu zählen viele Hormonstörungen, beziehungsweise Veränderungen im Regelkreis der Hormone, zum Beispiel Umstellung der Sexualhormone nach der Schwangerschaft oder während der Pubertät, bei Schilddrüsenfunktionsstörungen und Hypophysen- oder Nebennierenerkrankungen. Auch bei starkem ADS  und ADHS oder unerkannter Hochbegabung kann eine Depression entstehen. Ebenso stehen bestimmte Viren wie z. B. das Borna Virus in Verdacht zu funktionellen Störungen des Gehirns beizutragen, welche letztendlich zu Depressionen führen. Auch können medikamentöse Therapien Depressionen auslösen, so etwa Betablocker aber auch viele andere Medikamente, etwa die Therapie mit gewissen Immunmodulatoren bei Hepatitis. Weiterlesen bei http://www.adhs-selbsthilfepool.de/

 

Bei ADS, ADHS sollten daher unbedingt Bornavirren mit abgeklärt werden und Schwermetalle im Gehirn wie Quecksilber, Aluminium

 

Aufmerksamkeitsstörung ADHS

Die Wissenschaftler weisen aber darauf hin, dass durch die Immunreaktion auf die Infektion durch den Parasiten auch andere Neurotransmitter wie Serotonin oder Glutamat beeinflusst werden könnten. Gefunden wurden erhöhte Dopaminwerte in den in infizierten Nervenzellen befindlichen Zysten, die Hunderte von Bradyzoiten des Erregers enthalten. Mit am stärksten infiziert waren die Zellen des Limbischen Systems, das für Belohnung, Lust, Motivation, Kognition und die emotionale Bewertung von Informationen, also etwa auch für Angst, eine wichtige Rolle spielt.

Um zu sehen, ob die infizierten Zellen auch mehr Dopamin ausschütten, wurden in vitro infizierte Nervenzellen beobachtet. Die Dopaminausschüttung erhöhte sich hier mit der Infektionsrate. Gegenüber ähnlich gezüchteten, aber nicht infizierten Zellen waren die Dopaminwerte um das Dreifache erhöht. Damit habe man das erste Mal nachgewiesen, dass ein Parasit über die Beeinflussung der Dopamin-Konzentration das Verhalten eines Wirts steuern kann. Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/35/35823/1.html

siehe auch http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/fakten-uber-adhs

 

Alarmierende Situation bei Kindern und Jugendlichen

Leichte depressive Verstimmungen bis hin zu schweren depressiven Störungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen, unter denen Kinder und Jugendliche leiden. Ab einem Alter von 15 Jahren nimmt auch die Anzahl von Suizidversuchen und Selbsttötungen aufgrund von Depression drastisch zu. Diese alarmierenden Fakten nahm die EAAD im letzten Jahr zum Anlass, den Focus der europäischen Bündnisarbeit auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu richten. Quelle von 2.1.2011: http://www.fabians.de/EDD/index.php?option=com_content&task=view&id=22&Itemid=44

Im Mai 2009 wurde in Arte eine internationale Studie nach den Kriterien der internationalen Klassifikation DSM-IV über Neurologische Auffälligkeiten, Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen unter dem Thema: "Kinder unter Kontrolle" über Verhaltensstörungen gezeigt. Zum Schluss der Sendung wurde in Untersuchungen mit dem MRT festgestellt, dass bei den untersuchten verhaltensgestörten Kindern und Jugendlichen u.a. die Amygdala, der Mandelkern, also ein Teil des limbischen Systems, eine Störung hat.
Bei verschiedenen Versuchen leuchtete die im MRT bei den Verhaltensgestörten nicht auf - im Gegensatz zu der Kontrollgruppe der Gesunden. Insgesamt sollen in Deutschland bei den 4 - 18 jährigen 15 % verhaltensgestört sein, die Ärzte möchten erreichen, dass diese Störungen schon sehr früh im Kindesalter erkannt werden, um sie erfolgreich behandeln zu können.
Es wurde die Wichtigkeit unterstrichen, dass die Kinder frühzeitig genug behandelt werden können, da die Amygdala bis zum Alter von 18 Jahren wächst. Wenn die Ursachen genauer erforscht würden, könne man neue Medikamente entwickeln vor der Pubertät! Es wurde unterstrichen, dass die Ursachen noch nicht genug erforscht würden! Mehr darüber und die Links zu den Videos im Forum


Schizophrenie

In der Schizophrenie wird der Bornavirus ebenfalls diskutiert. In Japan gelang es vor kurzem erstmals Borna-Virus aus dem Gehirn eines an Schizophrenie (Psychose) erkrankten Patienten zu isolieren. Auch konnten wiederholt bei psychiatrischen Patienten Borna-Virus-Antigene so wie virale RNA in peripheren mononukleären Zellen nachgewiesen werden. Eine weitere Studie fand heraus, dass auch übermäßiger Genuss von Cannabis Schizophrenie fördern kann.

Bemerkenswert ist die Korrelation der Schwere der affektiven Störungen sowie akuter depressiver Episoden mit dem Nachweis von zirkulierenden Bornavirus-Immunkomplexen in Verbindung mit einer hohen Antigenämie im Plasma.

Weitere Hinweise für eine mögliche Assoziation sind ein gutes therapeutisches Ansprechen von Patienten mit Depression bei der Behandlung mit Amandatin. Diese seit vielen Jahren bekannte Substanz hat sowohl eine antivirale (Influenza) als auch dopaminerge (Parkinsonsche Krankheit) Wirkung. Eine vor kurzem durchgeführte offene Studie an Patienten mit Depression ergab eine Ansprechrate der Amantadin-Therapie von ungefähr 70%. Lesen Sie weiter auf http://www.chirurgie-portal.de/infektionen/bornavirus.html

Neue Studien ergeben, dass da einige verschiedene Faktoren zusammenkommen können, z.B. auch eine genetische Veranlagung. Siehe dazu Auszug aus http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/258552:

 

Viren als Auslöser

Die Bedeutung von Umweltfaktoren bei der Entstehung von Psychosen wurde bereits anhand diverser epidemiologischer Untersuchungen nachgewiesen. Bislang gelang es jedoch nicht, die Einzelfaktoren ausreichend zu identifizieren. Tierexperimentelle Studien zeigten, dass Infektionen Autoimmunvorgänge auslösen, die ihrerseits eine akute oder chronische Inflammation im zentralen Nervensystem verursachen. In weiterer Folge werden neurodegenerative Prozesse angestoßen. Die Medizingeschichte zeigt, dass die Fiebertherapie beachtliche Erfolge bei schizophrenen Patienten erzielen konnte. Rezente Arbeiten bestätigen einen Anstieg von Autoantikörpern in Serum und Plasma von schizophrenen Patienten, aber auch eine hohe Anzahl an viralen Infektionen. Borna-, Herpes- und Influenza-Viren, aber auch Infektionen mit Toxoplasma gondii werden verdächtigt, Entzündungen im zentralen Nervensystem zu triggern, welche letztendlich die Psychose verursachen. Erhöhte Entzündungsparameter und Antikörper können dabei sowohl im Plasma als auch lokal im zentralen Nervensystem nachgewiesen werden.

 

Pränatale Infektion

Die Hypothese, dass Infektionen und entzündliche Prozesse Auslöser einer Schizophrenie sein können, wird desgleichen durch Tierexperimente bestätigt: Dort erhöhten virale und bakterielle Infektionen während bestimmter Schwangerschaftsperioden das Risiko der Nachkommen, als Erwachsene an einer Psychose zu erkranken. Zudem existiert eine Korrelation zwischen Infektionsrate und saisonaler Häufung von sogenannten „schizophrenen Geburten“. Finnische und brasilianische Untersuchungen bestätigen, dass sich das Psychoserisiko von Patienten, die in der Kindheit eine ZNS-Infektion durchgemacht hatten, verfünffachte. Möglicherweise spielt dabei eine Störung der Gehirnentwicklung infolge der Infektionen eine tragende Rolle. Quelle war ein Artikel auf der Page der Ärztezeitung

 

Drogenverbrauch abklären

 

Drogenmissbrauch kann ein Faktor sein bei den psychiatrischen Störungen, das sollte vorher immer abgeklärt sein!

Nicht vergessen sollte man, dass auch ein höherer Verbrauch von Cannabis zur Schizophrenie führen kann!

Symptome vom gefährlichen Crystal Meth - früher bekannt unter dem Namen Pervitin und in der Apotheke zu haben - sehr ähnliche Symptome aus wie Bornaviren: Verfolgungswahn, die Leute sind sehr hektisch, können kaum still sitzen, nach der ersten Aufpuschung folgen Depressionen, Gereiztheit, sogar Selbstmordgedanken! Die Droge macht schnell aggressiv und abhängig. Dann gibt es häufig erhöhte Körpertemperatur und Schlafprobleme, Haare fallen aus, der Herzrhythmus ist gestört, die Haut kratzt, Zähne und Gebiss verfallen, führt bei längerem Gebrauch zu Psychosen!

externer Link zu Schizophrenie:

https://www.mh-hannover.de/fileadmin/mhh/download/forschung/Forschungsbericht_2007/zentrum_psychologische_med/Klinik_fuer_Psychiatrie.pdf

 

aktualisiert 16.10.14