News Bornavirus veterinär

10.12.17:
Zitat: "Zur Erforschung des Bunthörnchen-Borna-Virus 1 (Variegated Squirrel Bornavirus 1, VSBV-1), das im Jahr 2015 entdeckt wurde und mittlerweile unter anderem auch in Prevost-Schönhörnchen (Callosciurus prevostii) und Chinesischen Baumstreifenhörnchen (Tamiops swinhoei) nachgewiesen wurde, benötige ich Ihre Unterstützung! - Aufruf einer Doktorandin im Rahmen ihrer Doktorarbeit am Institut für Epidemiologie des Friedrich-Loeffler-Instituts an einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojekt, dem Zoonotic Bornavirus Consortium:
http://www.eichhoernchenforum.de/t294752f60595-Forschung-zum-Bunthoernchen-Borna-Virus-Helfen-Sie-mit.html

11.05.2017: Borna-Viren als unerkannte Gefahr
Artikel von https://www.vetion.de/ein-ausblicke/detail.cfm?aktuell_id=26161

Borna-Viren sind zwar als Krankheitserreger beim Pferd und teilweise bei Schafen Tierärzten seit langem bekannt, dass sie scheinbar an schweren Depressionen beim Menschen beteiligt sind, ist vielen Ärzten und Psychiatern jedoch immer noch nicht bewusst. Prof. Hanns Ludwig forscht seit fast 50 Jahren an Borna-Viren bei Mensch und Tier und stellte seine aktuellsten Ergebnisse am Mittwoch, 10. Mai, in Berlin vor.

Bei Pferden konnten Borna-Viren endemisch nachgewiesen werden und können durch nicht- eitrige Entzündungen im Gehirn Somnolenz, Apathie, Fressunlust, Gangunsicherheit sowie Zwangsbewegungen verursachen. Ob es sich bei dem Virus jedoch um einen unterschätzen Zoonoseerreger handelt, der Menschen durch selbigen Mechanismus Stimmungsschwankungen, Antriebslosigkeit und eben auch Depressionen, mit eventuell einhergehenden Suizidgedanken, auslöst, wird derzeit diskutiert. Viele Zusammenhänge sind hier noch unklar und geforscht wird wenig. Dennoch sollten auch praktische Tierärzte diese Viren sowie andere Zoonoseerreger wie Borrelien und Bartonellen im Hinterkopf haben, wenn Patientenbesitzer unabhängig von einer Erkrankung ihres Tieres über depressive Symptome klagen.

Jedes zweite Pferd und jeder dritte Mensch sind infiziert ...
weiterlesen im obigen Link!

23.6.17:

Neue Fälle Bornaviren in Ober-Osterreich - sicher nicht neu und auch nicht soo selten

lt. http://www.mdr.de/wissen/umwelt/pferde-borna-virus-100.html und anderen Medienberichten gibt es völlig überraschend für die  Veterinärmedizinische Universität Wien die Tatsache, dass es in Österreich jetzt auch auf einmal Fälle von Bornaviren gibt, die lt. ihrem Stamm mit Bornaviren aus Süddeutschland ähnlich seien. Als Hauptwirt hätten sie die Spitzmäuse ausgemacht als Überträger und es gäbe keine Heilung für die Tiere und für Menschen seien die Viren auch völlig ungefährlich.
Das Ganze mutet zum Lachen an, wenn es nicht so ernst wäre. Ich kann fast nicht glauben, dass die österreicherischen Veterinäre aus Wien so uninformiert sind, dass sie mindestens 10 Jahre in der Bornavirus-Forschung verschlafen haben. Es dürfte in den ganzen Jahren seitdem wir das Forum und unsere Page hier haben, also seit 2005, auch in Österreich Bornavirsfälle geben - und das dürfte auch an einer Vet. Uniklinik nicht einfach so vorbeigegangen sein.


Es ist längst bekannt seit Jahren (genauer gesagt bereits seit 2003, siehe https://www.bornavirusinfektion.de/bornaviren/%C3%BCbertragungswege/ unter Punkt 4), dass Spitzmäuse die Hauptwirte sind und als einer der Überträger dienen.


Dass es keine Heilung gibt für die betroffenen Tiere gibt, entspricht auch nicht den bekannten Tatsachen!  Selbst bei schweren akuten Fällen haben sich Amantadin-Infusionen noch bewährt, ansonsten gibt es auch andere Mittel und die neuen Frequenz- und  Informationstherapien, die da sehr gut mit zurecht kommen.

Und was die Ansteckung oder Nichtansteckung oder Nichgefährung der Menschen betrifft: Wir haben genug Beispiele und zwar sehr sehr viele, wo die Menschen, die eng mit diesen Tieren umgehen, ebenfalls an Bornaviren erkrankt sind und das auch manchmal recht schwer.
Nun ist es korrekt, dass das verschieden Bornavirusstämme sind, aber sie agieren offensichtlich zusammen. Wir haben jahrelang darüber nachgedacht, wieso die Besitzer und Reiter auch betroffen sind ob dieser Tatsache. Der einzige Grund dadür scheint es für uns zu sein, dass diese Menschen, die dann ebenfalls mehr oder weniger krank werden - je nach Lage Ihres Immunssystems - latent schon humane Bornaviren in sich haben. Schliesslich soll das lt. den 10-jährigen Bornavirus-Studien vom Rober-Koch-Institut (RKI) ja jeder Dritte sein! Ich empfehle also allen Betroffenen, sich hier auf unserer Homepage mal näher zu informieren! (C.S.)

15.12.16: Virale Vektorvakzine gegen aviäre Influenzaviren

Infos unter http://www.pei.de/SharedDocs/veranstaltungen-events/2017/Kolloquien/rubbenstroth-kolloq.html

30.12.14: Borna-Antikörper in Island gefunden - December 04, 2013 10:56 - Updated: January 30, 2014 20:53

In zwei Ställen in Nordisland sind im Jahr 2011 Antikörper gegen das Bornavirus im Serum von getesteten Pferden gefunden worden, berichtet mbl.is. “Wir wussten nicht, daß diese Krankheit hier in Island existiert,” sagte Vilhjálmur Svansson, Tierarzt des pathologischen Instituts Keldur der Universität Islands.

In einer wissenschaftlichen Studie, die in der Zeitschrift Acta Veterinaria Scandinavia veröffentlicht steht, haben die isländischen Tierärzte Sigríður Björnsdóttir und Vilhjálmur Svansson zusammen mit skandinavischen Kollegen den obigen Fall von erkrankten Pferden in Nordisland beschrieben.
Das erste erkrankte Pferd, ein 21-Jahre alter Wallach, hatte, nachdem sich sein Zustand der Somnolenz, Fressunlust und Ataxie etwas gebessert hatte, wegen Lähmungserscheinungen im Becken eingeschläfert werden müssen.
Fünf weitere Pferde zeigten Symptome von Depression, Ataxie und Fressunlust, erkrankten jedoch erst nach 14 Tagen. Alle Pferde wurden mit der gleichen Therapie behandelt (Kombination aus Cortison und Antibiotikapräparaten). Drei der fünf Pferde erlebten eine lange Rekonvaleszenzzeit, zwei erholten sich rascher. Ein weiteres erkranktes Pferd hatte sechs Monate später euthanasiert werden müssen, jedoch wegen anderer Vorbefunde.
Das achte Pferd war zehn Tage nach Erkrankung des ersten Pferdes in den Stall gekommen und zeigte keinerlei Krankheitssymptome. Dieses Pferd blieb auch als einziges im Stall seronegativ, also frei von Antikörpern. Pferde, die im Folgejahr 2012 in den Stall kamen, entwickelten keine Antikörper.
In einem weiteren Stall in der Region, zu dem jedoch kein Kontakt bestand, wurden zwei weitere Pferde positiv auf Borna-Antikörper getestet, ohne Krankheitssymptome zu zeigen.
Ungeklärt ist, wie das Bornavirus nach Island gelangen konnte, da die Importbedingungen für Lebendtiere sehr streng gehandhabt werden. Eine Möglichkeit, so der Bericht, bestehe darin, daß Zugvögel das Virus mitgebracht haben. Vögel sind als Wirte für das Bornavirus bekannt, die Vogelvirusform (avian borna virus) sei jedoch für Pferde nicht gefährlich, heißt es bei isibless.is.

weiterlesen bei http://icelandreview.com/de/news/2013/12/04/borna-antikorper-island-gefunden

 

Wieder ein neuer Typ Bornavirus bei Gänsen aufgetreten

27.11.15: Aquatic Bird Bornavirus 1“ : Tödliches Gänsevirus in Dänemark entdeckt
- mal wieder ein neuer Typus Bornavirus - wird nicht lange dauern, bis wir ihn auch in Deutschland haben!

weitere Infos: http://www.shz.de/nachrichten/deutschland-welt/panorama/toedliches-gaensevirus-in-daenemark-entdeckt-id11341811.html