Symptome Bornaviren und seine Mischinfektionen

In 2015wurde zudem auch die hohe Ansteckungsgefahr dieser Viren durch die neue Publikation aus einem großen Klinikum in China bestätigt. Insbesondere die nahen Verwandten, Familienmitglieder und die in psychischen und psychiatrischen Gesundheitseinrichtungen und Praxen tätigen Menschen haben ein erhöhtes Risiko im Vergleich zu nicht verwandten Personen an BDV zu erkranken! Lesen Sie dazu Weiteres auf der Seite Aktuell und Forschung.

 

Bei welchen Symptomen sollte das Bornavirus und Toxoplasmose abgeklärt werden?

Wenn man weiß, was im limbischen System im Gehirn alles abläuft, wo dieses Virus sich einnistet, dann ergibt das sehr viele Möglichkeiten, die gestört werden können:

Veränderung der Botenstoffe im Gehirn, Entzündungen im Gehirn und und ZNS, Depressionen, Angststörungen, Zwangsstörungen, CFS, Parkinson, Multiple Sklerose (MS), aber auch bei Seretoninmangel und Schlafstörungen, Magersucht, Libidoverlust, Erektionsstörungen, Denkschwierigkeiten, Leseschwierigkeiten, Schreibschwierigkeiten, Wortfindungsstörungen - hier sollte man an eine Infektion mit Bornaviren und deren Mischinfektionen, z.B. Neuroborreliose,  denken! Ebenso sind die höchst negativen Einwirkungen auf das Immunsystem zu nennen.

 

In Verbindung mit Toxoplasmose im Gehirn:
In den neuen Studienergebnissen von Toxoplasmose Gondii im Gehirn werden als Symptome genannt: Auffallende Verhaltensänderungen, Introvertiertheit, starke Eifersucht, auffallend häufige Unfallneigung, Schizophrenie und Selbstmordneigung, Depressionen, manisch-depressiv, bipolar, ADHS,  Lernschwierigkeiten bei Kindern etc.
Das sind eigentlich bis jetzt alles Bornavirussymptome! Müssen wir jetzt neu Symptome sortieren?
Es ist eher davon auszugehen, dass die Forscher von Toxoplasmose die Symptome von Bornaviren nicht kennen, da ja dieses Virus überall total negiert und totgeschwiegen wird. Wir müssen daher davon ausgehen, dass beide Erreger mehr oder weniger gleichzeitig auftreten können und gar zusammen arbeiten!
Wahrscheinlich sind daher die Symptome kaum richtig auseinander zu puzzlen. Es sollten daher immer beide Erreger abgeklärt werden - das geht am einfachsten mit den neuen bioenergetischen Verfahren!

 

Immer dabei: Eine Belastung mit Hyperschall, der sich auf E-Smog drauf setzt!
Unsere Therapeuten finden bei o.g. Symptomen in der Regel eine hohe Hyperschall-Belastung (E-Smog) der Betroffenen vor. Wir empfehlen daher dringend, sich davor zu schützen, informieren sich darüber hier:  https://neutralisierer.jimdo.com/hyperschall/

 

Auch bei CFS, dem sogenannten chronischen Müdigkeitssyndrom ist nach neuen Erkenntnissen dieses Virus mitverursachend bei Immunregulationsstörungen. Die Proteine des Virus verändern den normalen Stoffwechsel und die Funktionen, die speziell für neuronale Zellen von entscheidender Bedeutung sind.

Das Bornavirus ist beteiligt am klinischen Krankheitsbild von manisch-depressiven und bipolaren Störungen, Zwangsstörungen (OCD), am Chronic Fatique Syndrom (CFS), an Panikattacken, Zwangsstörungen und Marker werden bei Multipler Sklerose (MS) und bei neuen Studien auch bei Parkinson gefunden, siehe dazu die Seite Studien/Forschung und dazu auch das pdf dort "Encephalomyelitis and Bornavirus – 100 years of research"

 

Beim Menschen wurden Antikörper gegen Bornavirus nachgewiesen bei Patienten mit

  • Speziellen Formen von Depression; bipolaren Störungen

  • psychiatrischen Erkrankungen wie manisch-depressiv, bipolaren Störungen, Schizophrenie

  • psychiatrischen Störungen, die auch mit neurologischen Auffälligkeiten einhergehen:
    Angststörungen, Panikattacken, Angstgefühle, starke, bewußte und unerkläriche, Apathie, Verlust an Interesse und Initiative, Desinteresse an Hobby und Beruf, erhöhte Aggressivität und Wutausbrüche

  • Zwangsstörungen wie Wasch-, Kontroll-, Aufräumzwang etc.

  • dem Chronic Fatique Syndrome (Chronisches Müdigkeitssyndrom - CFS - neuer Name SEID), aber auch MS und Parkinson (siehe dazu unter Therapie Behandlung mit Amantadin)

  • Virus-bedingte Augenerkrankungen, wo das Nervensystem in Mitleidenschaft gezogen ist (Retinaschädigungen)

Phasenhafte Affektstörungen sind beispielsweise so häufig, dass sie als Lebenszeiterkrankung mindestens fünf Prozent der Bevölkerung betreffen. Sie erfordern lange Krankenhausaufenthalte, kosten Lebenszeit und führen unbehandelt in 20% der Fälle zu Suiziden.
Ein hoher Prozentsatz der Gesundheitskosten entfällt auf diese Patientenklientel. Neuere Untersuchungen haben ergeben, dass jeder Dritte als infiziert gilt, es muss somit mit ca. 30 % persistent Infizierten in der Bevölkerung gerechnet werden, wobei 5 % der Gesamtbevölkerung (teilweise mit ernsthaften Selbstmordabsichten) krankenhauspflichtig ist. Von den Tieren sind Pferde am besten untersucht und hier liegt eine Infektionsrate von 60 % vor.

Die hier in der ersten Gruppe genannten Symptome sind typisch für Menschen, die einen hohen Titer bei Antigenen und CIC (zirkulierender Immunkomplex) haben im neuen Test!

Schauen Sie auch auf die Homepage von Prof. Scholbach, da wird sehr anschaulich in Grafiken erklärt, wo sich das Bornavirus im Gehirn meistens manifestiert: http://scholbach.de/wissenschaft/deutsch-bornavirusinfektion

 

Bei Mischinfektionen insbesondere mit Borreliose und Herpesviren sollte bei den folgenden Symptomen unbedingt als Priorität das Bornavirus abgecheckt werden!

 Da das Bornavirus fast immer als Mischinfektion auftritt - sehr oft zusammen mit Borreliose und Herpesviren -gibt es insbesondere bei neurologischen Symptomen Probleme, diese exakt den einzelnen Erregern zuzuordnen.
In der Regel wurde bisher alles einfach einer Neuroborreliose zugeordnet, was aber den neuen Erkenntnissen über Bornavirus-Infektionen widerspricht. Denn insbesondere bei psychiatrischen Störungen, die auch mit neurologischen Auffälligkeiten einhergehen können, findet man "Fußspuren" des Bornavirus -  ein im Nervensystem sich einnistendes Virus, das sich vor allem im limbischen System, einem zentralen Teil des Gehirn, wo Gefühle und Emotionen kontrolliert werden, ansiedelt und das Gleichgewicht der Gehirn- Botenstoffe stört bzw. verschiebt.  In mehreren Studien sind bei Mensch und Tier erhöhte Bornavirus Marker bei Borreliose-Erkrankten oder Bornavirus-Spuren bei Borreliose-Verdacht erhoben worden. Des weiteren treten oft auch Herpesviren mit auf, insbesondere das EBV. Auch bei CFS, dem sogenannten "Chronischen Müdigkeitssyndrom" sind nach neuen Erkenntnissen obige Viren als wesentliche Mitverursacher anzusehen. Inzwischen wissen wir, dass diese Erreger besonders aggressiver durch E-Smog und Hyperschall werden und RNA-Viren sogar über Hyperschall übertragen werden können!

  • Störungen des Serotoninstoffwechsels mit häufiger Gereiztheit, mit erstmalig im Leben auftretenden Panikattacken, Angstzuständen, latenter Aggressivität, Wutanfällen, mit ausgeprägten depressiven Stimmungsschwankungen und emotionaler Labilität.

  • Schwerwiegende lang anhaltende Schlafstörungen mit Störung der Schlafarchitektur (Ein- und Durchschlafstörungen, oberflächlichem, nicht erholsamem Schlaf) und Albträumen durch den Mangel an Melatonin, einer Folge des gestörten Tryphtophan-Serotoninstoffwechsels.

  • Besonders bei Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen zu beobachten: Aufmerksamkeitsstörungen und motorische Unruhe mit der Folge von Lernschwierigkeiten („ADHS“), Verhaltensänderungen mit sozialem Rückzug, neu auftretende Schulangst und Gereiztheit, Streitsucht gegenüber den Geschwistern und Aggressivität. Des weiteren Essstörungen (Magersucht), Schluckstörungen, Borderline, Ritzen, Gang- und Konzentrationsstörungen

  • Denkschwierigkeiten, Leseschwierigkeiten, Schreibschwierigkeiten, Wortfindungsstörungen, Vergesslichkeit und eingeschränktes Kurzzeitgedächtnis

  • Selten auch schwere psychische Veränderungen wie Psychosen, manisch-depressive Stimmungsschwankungen, Zwangssymptome, Irritierbarkeit und Aggressivität bis zum Kontrollverlust.

  • In seltenen schweren Fällen kann es sogar zum klinischen Bild eines organischen Psychosyndroms unter dem Bild einer Pseudo-Demenz kommen mit Orientierungsstörungen und starken Gedächtniseinbußen, aber auch zu Wahnvorstellungen und Halluzinationen.

  • Sexuelle Funktionsstörungen wie Libidoverlust, Erektionsstörungen.

  • nicht erklärliche Gewichtsveränderungen, Zu- oder Abnahme

  • Burnout, wenn mehrere der hier aufgeführten Symptome mit dabei sind

(Quelle: Auszüge aus der Bornavirusbroschüre in Zusammenarbeit mit Prof. Ludwig, siehe unter downloads)

Bei den Mischinfektionen vermischen sich die genannten Symptome - hier haben wir oft nur sehr niedrige Werte (+) und wenn die chronischen Bornaviren sehr tief sitzen meistens nur ganz niedrige Werte im CIC - oder auch gar keine, was auch vorkommt. Dann sollte man mit den neuen bioenergetischen Verfahren nachchecken, die finden sie in der Regel immer, wenn sie diese in der Datenbank haben.

 

Bornavirus bei Jugendlichen und jungen Menschen

Aufgrund von umfangreichen Erfahrungswerten empfehlen wir bei depressiven und unter Umständen selbstmordgefährdeten jungen Menschen, ebenso bei Borderline und Magersucht unbedingt das Bornavirus mit abzuklären! Siehe dazu die Studien bei jungen Kindern von Prof. Scholbach und Dr. Bode in englisch

siehe dazu auch die Page von Prof. Scholbach http://scholbach.de/wissenschaft/deutsch-bornavirusinfektion

 

Zitat aus obiger Page von Prof. Scholbach:
" Mit der Entwicklung neuer Virusnachweismethoden durch Frau PD Dr. Liv Bode am Robert-Koch-Institut ist es uns in gemeinsamen Untersuchungen an Kindern und Erwachsenen gelungen, genauere Vorstellungen von der Häufigkeit und den alterstypischen Krankheitssymptomen zu gewinnen. Während bei Kindern Ess- und Schluckstörungen und im späteren Alter Gang- und Konzentrationsstörungen zu beobachten waren, klagen erwachsene Patienten oft über psychische Beschwerden, meist Depressionen. Das Bornavirus wird sehr häufig im frühen Kindesalter erstmals nachgewiesen und dann vom normalen Immunsystem unterdrückt. Die allermeisten Kinder bleiben daher symptomfrei. Ähnlich wie das Windpockenvirus verbleibt das Bornavirus aber in Nervenzellen und kann reaktiviert werden. Dann kann man mit den modernen Testverfahren die Virusvermehrung nachweisen. Sollte die Virusreplikation nicht vom Immunsystem unterdrückt werden, kann es bei chronischem Verlauf zu den erwähnten Krankheitserscheinungen kommen. Sind andere Erkrankungen ausgeschlossen worden und ist der Leidensdruck sehr hoch, kann bei anhaltender Virusaktivität eine Therapie angeraten sein, die die Virusvermehrung unterbindet". Ende Zitat

In den neuesten Studien hatten die jungen Menschen die höchsten CIC-Werte, wobei man noch nicht weiß, ob jüngere Menschen anfälliger für die BDV-Infektion sind oder ob ihre Immunantwort besser ist. Die höchsten Infektionsraten waren bei den Jüngsten festzustellen (4-6 Monate und bis zu 3 Jahren). Hier überlegt man, ob die vertikale Weitergabe in der Schwangerschaft damit zu tun hat.
Frauen sind höher betroffen als Männer, sie weisen in der Regel eine stärkere humorale Immunantwort auf.

 

Neue Studie der Uni Mainz 2015

Forscher der Uni befragten rund 3800 Schüler, von denen fühlte sich jeder Dritte (32 Prozent) unter den 12 - 18 Jährigen psychisch stark belastet! Das entspreche der Belastung von Jugendlichen, die sich wegen seelischer Erkrankungen in stationärer Behandlun befinden.

Etwa jeder Achte (12 Prozent) zeigt Symptome einer sogenannten Depersonalisation. Dabei empfinden sich Betroffene von sich selbst und der Umwelt abgetrennt oder erleben sich selbst und die Umwelt als unwirklich. In der Befragung gaben sogar 47 % an, zumindest an einzelnen Tagen in den vergangenen  2 Wochen unter solchen Gefühlen gelitten zu haben!

 

Alarmierende Situation bei Kindern und Jugendlichen

Leichte depressive Verstimmungen bis hin zu schweren depressiven Störungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen, unter denen Kinder und Jugendliche leiden. Ab einem Alter von 15 Jahren nimmt auch die Anzahl von Suizidversuchen und Selbsttötungen aufgrund von Depression drastisch zu. Diese alarmierenden Fakten nahm die EAAD im letzten Jahr zum Anlass, den Focus der europäischen Bündnisarbeit auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu richten. Quelle von 2.1.2011: http://www.fabians.de

Im Mai 2009 wurde in Arte eine internationale Studie nach den Kriterien der internationalen Klassifikation DSM-IV über Neurologische Auffälligkeiten, Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen unter dem Thema: "Kinder unter Kontrolle" über Verhaltensstörungen gezeigt. Zum Schluss der Sendung wurde in Untersuchungen mit dem MRT festgestellt, dass bei den untersuchten verhaltensgestörten Kindern und Jugendlichen u.a. die Amygdala, der Mandelkern, also ein Teil des limbischen Systems, eine Störung hat.
Bei verschiedenen Versuchen leuchtete die im MRT bei den Verhaltensgestörten nicht auf - im Gegensatz zu der Kontrollgruppe der Gesunden. Insgesamt sollen in Deutschland bei den 4 - 18 jährigen 15 % verhaltensgestört sein, die Ärzte möchten erreichen, dass diese Störungen schon sehr früh im Kindesalter erkannt werden, um sie erfolgreich behandeln zu können.
Es wurde die Wichtigkeit unterstrichen, dass die Kinder frühzeitig genug behandelt werden können, da die Amygdala bis zum Alter von 18 Jahren wächst. Wenn die Ursachen genauer erforscht würden, könne man neue Medikamente entwickeln vor der Pubertät! Es wurde unterstrichen, dass die Ursachen noch nicht genug erforscht würden! Mehr darüber und die Links zu den Videos im Forum

 

Bornavirus bei Augenerkrankungen

4.9.09: Prof. Ludwig:
Das Bornavirus wandert bekanntlich in Nervenfasern (Axiomen) durch den Körper und auch ins Gehirn. Bei der Eintrittspforte am Riechkolben gelangt das Virus auf direktem Weg ins limbische System. Dort befindet sich eine bevorzugte Stelle im Gehirn, wo das Bornavirus sich vermehrt in den verschiedenen Neuronenschichten, vor allem aber im Hippocampus.
Dieses läßt sich nachweisen mit Bornavirus-spezifischem Eiweiß in immun-dispologischen Schnitten. Von hier aus wandert das Bornavirusmaterial zentrifugal in die Peripherie des Körpers, wiederum über die Nervenfasern. Hier gelangt das Bornavirus auch über das Chiasma Opticum in den Sehnerv (nervus optikus) und vor von hier in die Netzhaut. Aus experimentellen Untersuchungen an Kaninchen, Ratten und Rhesusaffen ist bekannt, dass das Bornavirus eine Nervenschädigung in der Retina verursachen kann. Wenn das Bornavirus über den nervus opticus in die Netzhaut gelangt, kann es zu einer Überreizung der Stäbchen im Auge kommen. Diese Ereignisse hängen sehr wahrscheinlich mit dem klinischen Syndrom zusammen.
Diese Zusammenhänge sind wissenschaftlich noch nicht genau untersucht.

Siehe dazu beim Menschen: Virulogische Infektionsdiagnostik: http://www.ukaachen.de/ , Seite 33 (Retinaschädigungen durch Bornavirus sind inzwischen durch weitere Studien gesichert) Beteiligung des Auges an der Bornainfektion: Gestörtes Sensorium, Blindheit, Ausscheidung des Virus über Augensekrete.

 aktualisiert 9.10.14

Symptome neues Bornavirus von Bunthörnchen

7.8.15: die genauen Symptome vom VSBV-1 und die ganzen Untersuchungsmethoden bei dieser neuen Bornavirusart können Sie hier nachlesen:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/meningitis/article/891086/enzephalitis-durch-bunthoernchen-biss-suesse-tiere-bringen-qualvollen-tod.html

Zitat daraus:

Die Erkrankung begann mit Müdigkeit, Zittern, Fieber, psychomotorischer Verlangsamung, instabilem Gang und Kopfschmerzen, alle drei Patienten klagten aber auch über Magen-Darm-Beschwerden wie Verstopfung, Bauchschmerzen oder anogenitale Taubheitsgefühle.
Die drei Männer litten zudem unter psychischen Symptomen wie Stimmungsschwankungen und nächtlicher Agitation, alle drei entwickelten auch Verwirrtheitszustände. Im späteren Verlauf kam es zu Myoklonien, Paresen und Sopor, schließlich fielen die Patienten ins Koma.

Alle Männer zeigten im Laufe der Erkrankung auch bilaterale Beinvenenthrombosen. Diese führten bei zwei von ihnen zu einer Lungenembolie.

Im MRT zeigten die Patienten zunächst kaum Auffälligkeiten, bei einem waren lediglich die Ventrikel erweitert. Nach einigen Tagen bis Wochen entwickelten sich jedoch T2-hyperintense ödematöse Läsionen in verschiedenen Kortexarealen, den Basalganglien sowie dem Hirnstamm und bei einem Patienten auch in den Hirnhäuten, nie aber im Rückenmark.

Wie das Team um Dr. Bernd Hoffmann auf der Insel Riems berichtet, entwickelten die drei Züchter im Alter von 62, 63 und 72 Jahren eine progressive Enzephalitis oder Meningoenzephalitis, die nach zwei bis vier Monaten trotz intensiver Antibiose und virustatischer Medikation (Aciclovir, Ribavirin) zum Tode führte. Ende Zitat

Es ist aus unserer Sicht nicht zu verstehen, dass da nicht ein einziges Mal mit den langjährigen internationalen Bornavirusforscher kommuniziert wurde, zumal allen Beteiligten im FLI und BNITM bekannt sein dürfte, dass mit den deutschen Forschern Prof. Ludwig, Berlin und Dr. Bode vom RKI diese absoluten Bornavirusfachleute gleich um die Ecke sitzen und diese mit Sicherheit zu Amantadin geraten hätten.

 

Information für Ärzte und Betroffene zu den diagnostischen Möglichkeiten in Bezug auf das neue Bornavirus bei Personen mit Kontakt zu Bunthörnchen: http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/Z/Zoonosen/Bornavirus_Hinweise-zur-Diagnostik.html;jsessionid=044BD4A84F497A0A5879D683DE3E3A23.2_cid390

 

Anmerkung vom 22.8.16: Inzwischen ist nichts Neues bzw. keine weiteren Ansteckungen oder Erkenntnisse von Bunthörnchen-Bornavirus  mehr zu hören.
Hier ist ein Link auf englisch, der das gesamte Geschehen komplett und ausführlich zusammenfaßt:

  A variegated Squirrel Bornavirus Associated with Fatal Human Encephalitis — NEJM
http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1415627?query=featured_home

 

 

Anmerkung: Lesen Sie auch die Seite Aktuell  und Vet-News, die werden dauernd aktualisiert!