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20.2.15: Bornavirus jetzt auch bei einem Bunthörnchen gefunden - Zusammenhänge vermutet mit an einer tödlichen Hirnhautentzündung gestorbenen drei Züchtern dieser Tiere

http://www.bnitm.de/aktuelles/mitteilungen/797-neues-bornavirus-bei-bunthoernchen-entdeckt-moeglicher-zusammenhang-mit-infektionen-bei-menschen/

Sequenziert wurde das neu entdeckte Bunthörnchen-Bornavirus vom FLI mit einem PCR-Test. Publiziert wird es in allen größeren Medien. Stellvertretend nehme ich davon die Frankfurter Allgemeine:

http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/bornaviren-bei-bunthoernchen-gefahr-fuer-den-menschen-13445895.html

In diesem Bericht etwas weiter unten gibt es einen Link "Mehr zum Thema" mit der Überschrift "Forscherstreit: Sind Depressionen ansteckend" aus 2003 siehe http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/forscherstreit-sind-depressionen-ansteckend-1113600.html

Dr. Beer vom FLI, das die Sequenzierung durchgeführt hat über das neue Virus, teilt mit: "Die Analysen ergaben weniger als 75 Prozent Übereinstimmung zwischen dem neuen Erreger und anderen Bornaviren". Das wären umgekehrt mehr als 25 % Abweichung. Damit dürfte es ähnlich in der Abweichung von der BDV sein wie das Avian-Bornavirus, das eine Übereinstimmung von 3/4 hat, also auch 75 %. Für das Avian-Bornavirus gibt es eine Doktorarbeit aus 2011 - siehe den Thread aus dem Vet-Teil des Forums: viewtopic.php?f=9&t=752&start=10
Darin steht auch sehr viel über das BDV - Ist interessant in Bezug auf die vielen Gemeinsamkeiten.

 

Information für Ärzte und Betroffene zu den diagnostischen Möglichkeiten in Bezug auf das neue Bornavirus bei Personen mit Kontakt zu Bunthörnchen: http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/Z/Zoonosen/Bornavirus_Hinweise-zur-Diagnostik.html;jsessionid=044BD4A84F497A0A5879D683DE3E3A23.2_cid390

 

Zusammenhang zwischen Aktualisierung von Borna-, Herpesviren, Borrelien und Elektrosmog

18.8.14: „Es gibt lt. Dr. Klinghardt einen synergistischen Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern, chronischen Entzündungen wie z.B. Borreliose, Borna- und Herpesviren u.a. und Schwermetallbelastungen, das gilt besonders für schwere Erkrankungen wie MS, ALS oder Alzheimer.
Es sei als Erste-Hilfe-Maßnahme das Wichtigste, zuerst die Elektrosmogeinwirkungen und die geopathischen Störfelder zu reduzieren, dann erst die Infektion zu behandeln oder die Amalgamfüllungen zu entfernen. Der erste Schritt sei, die Menschen aus dem Feld zu entfernen. Was das Haus angeht, sollte jeder, speziell aber chronisch Kranke seine Wohnung frei machen von Elektrosmog und anderen Störfeldern, die sich durch Schwingungen im Organismus manifestieren, so gut es geht". Die stärkste krankmachende Wirkung haben diese Felder in der Nacht durch die Störung der Melatoninproduktion mit oft katastrophalen Auswirkungen.“

Fachkliniken für Burnout zum Beispiel haben schon bemerkt, dass ein Großteil ihrer Patienten aus dem IT-Bereich kommt, deren Mitarbeiter offensichtlich besonders hoch belastet sind aufgrund der vielen strahlungsstarken Technik. - zumindest habe ich eine diesbezügliche Broschüre bekommen. Menschen, die im Bereich von Mobilfunkanlagen, Hochspannungsleitungen oder anderen stark elektrosmogbelasteten Bereichen leben und arbeiten, gehts auch nicht viel besser.

 

Viele Virenfossile (Bornavirus) im Genom

Im Erbgut von Menschen und anderen Lebewesen finden sich viele Sequenzen, die Viren bei einer Infektion früherer Generationen vor langer Zeit eingebaut haben. Bislang hatte man solche fossilen Spuren ehemaliger Virenattacken allerdings nur der Gruppe der Retroviren zugeschrieben. Keizo Tomonaga von der Osaka University und seine Kollegen beschreiben nun, dass auch die so genannten Bornaviren sich auf Dauer im Erbgut einer Art verewigen können [1]. Diese Viren könnten durchaus eine bislang unterschätzte Quelle von schädlichen oder innovationsfördernden Mutationen sein, so die Forscher.
Bei Bornaviren werden bei der Replikation allerdings keine Erbgutabschnitte in die Wirts-DNA integriert; das dazu nötige retrovirale Werkzeug, etwa die reverse Transkriptase zum Umkopieren von RNA in DNA, fehlt dem Virus. Trotzdem fanden die Forscher Reste der viralen EBLN-Gensequenzen in der DNA etwa in eigens infizierten Mäusen. Flankierende Abschnitte der integrierten Sequenzen deuten darauf hin, dass mobile genetische Elemente der Wirtszellen dafür verantwortlich sind: Sie kopieren sich regelmäßig selbst und reintegrieren dann an anderer Stelle erneut ins Erbgut. Bei diesem Prozess könnte der verantwortliche Apparat auch RNA der Bornaviren in DNA umgeschrieben und eingebaut haben, vermutet Cédric Feschotte von der University of Texas in Arlington [2]. Weiterlesen hier: http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1018407

Anmerkung: Reverse Transkriptase:  RNA-abhängige DNA-Polymerase der Retroviren erzeugt ein DNA-Provirus nachdem ein RNA-DNA Hybridmolekül entstanden ist. Reverse Transkriptase bildet aus einer RNA den zugehörigen (komplementären) DNA-Strang, normalerweise nicht möglich. Reverse-> Umkehrung. Quelle Ludwig