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Aktuelle News

Stellungnahme Vereinigung deutscher Wissenschaftler zu Todesfällen durch Bornavirus-Infektion:

4.5.18: Whistleblower-Preisträgerin (2007) Dr. Liv Bode hat früh vor diesen Infektionen gewarnt!

Zitat:

Aus den Stellungnahmen ergibt sich, dass nunmehr offenbar sowohl die Gesellschaft für Virologie als auch das Robert-Koch-Institut und das Friedrich-Löffler-Institut die Möglichkeit der Übertragung des klassischen Borna-Virus auf Menschen übereinstimmend nicht länger in Abrede stellen, sondern ausdrücklich bestätigen.

Bis vor kurzem war dies anders.

Als VDW und IALANA den Whistleblower-Preis 2007 u.a. an die damals am Robert-Koch-Institut in Berlin beschäftigte Biologin Dr. Liv Bode vergeben haben, haben das RKI und nicht wenige aus der Community der Virologen dies heftig bestritten:

Robert Koch-Institut (RKI): Hintergrund zur Einstellung der Bornavirus-Forschung im Robert Koch-Institut. Stellungnahme vom 30.05.2007.

 

RKI und GfV versuchen jedoch, die nach Organtransplantationen aufgetretenen neuen Enzephalitis-Fälle nicht in den Zusammenhang der früheren Forschungsergebnisse der Forschergruppe um Frau Dr. Bode zu stellen. Sie möchten jetzt vielmehr die neuen Fälle als (die Fachwelt überraschende) erste gesicherte BDV-1 Erkrankungen verstanden wissen. Offenkundig geschieht dies deshalb, weil sowohl die RKI-Leitung als auch die GfV frühere eigene Fehleinschätzungen und Versäumnisse nicht einräumen wollen. Lesen Sie hier weiter:

https://vdw-ev.de/stellungnahme-zu-todesfaellen-durch-bornavirus-infektion/

 

des Weiteren finden Sie auf deren Page das pdf:

Bornaviren (BDV töten Transplantatempfänger -   eine verleugnete Infektion macht wieder Schlagzeilen
von  PD Dr. Liv Bode und Prof. Dr. Hanns Ludwig  (17. April 2018 )

- Replik zur Stellungnahme der Gesellschaft für Virologie (GfV) vom  27.03.2018

Vorabinformation: Die Bornavirus-Forschungen wurden urplötzlich nach 10-jährigem Forschungsauftrag in Deutschland in 2006 abgebrochen bzw. eingestellt - siehe dazu den Link zum Verein der deutschen Wissenschaftler, die Dr. Bode für die Bornavirusforschung und die Aufklärung den internationalen Whistleblowerpreis verliehen haben (den bekommt der, der durch seine Aufklärung z.B. großen Schaden vom Volk abwendet):  http://www.vdw-ev.de/wp-content/uploads/2016/07/begruendung_whistleblower_bode_de.pdf). Zum Glück für alle Betroffenen und der ehrlichen Wissenschaft wurden und werden diese Forschungen im Ausland weitergeführt mit inzwischen weitreichenden neuen Erkenntnissen, die in Deutschland alle ignoriert wurden!

29.3.18: Stellungnahmen der offiziellen Vertreter
1) Gesellschaft für Virologie: http://www.g-f-v.org/stellungnahmen_detail und
2) AWMf - idw Informationsdienst Wissenschaft https://idw-online.de/de/news691690

3) Das RKI hat am 8.3.18 ein aktuelles dementsprechendes Epidemiologisches Bulletin Nr. 10 herausgegeben:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2018/Ausgaben/10_18.pdf?__blob=publicationFile - Seite 105

Wer da die Mitteilungen über die bisherigen Kenntnisse über BDV als Kenner des Bornavirus-Skandals seit 2006 liest, reibt sich verwundert die Augen ob der hahnbüchenden Aussagen darin.

Bereits2010 gab es über 150 Publikationen zum BDV) - zu finden auf der downloadseite Studien.

Noch im Dezember 2017 hat der BZK als Mitglied im Ausschuss Leitlinienprojekt S3-Leitlinie Neuroborreliose (der mit Vertretern der o.g. Institutionen besetzt war) 6 wichtige wissenschaftliche evindenzbasierte Bornavirusstudien aus Deutschland und dem Ausland als Differenzialdiagnose zur Neuroborreliose - Gehirnentzündungen nochmals zur Erinnerung eingereicht bzw. im Dokumenten .guideline-service.de/ der DNG (Dt. Gesellschaft für Neurologie) hochgeladen.
Alle wurden offiziell nicht mal zur Kenntnis genommen!
Aber da alle Neurologen vom Bundesausschuss Neuroborreliose darauf Zugriff hatten, gehen wir mal davon aus, dass sich da im Hintergrund evtl. doch was getan hat.

In der Dissenserklärung des BZK zur S3-Leitlinie Neuroboreliose wird darauf hingewiesen! Doch diese sollen bis jetzt garnicht in der Veröffentlichung der Leitlinie erwähnt werden!

Bornavirus-Studien human, Antigen-Test und Virusstatika seit 2006 bekannt!

29.3.18: Es kommen täglich neue Nachrichten, die hier garnicht alle angezeigt werden können. Wir hoffen nur, dass das kein Strohfeuer ist, sondern dieses vertuschte Virus jetzt wirklich mal ans Tageslicht kommt und die betroffenen Patienten sich jetzt mal endlich wehren, weil sie wegen einer Virusinfektion in die Psychiatrie abgeschoben wurden, 12 Jahre lang, nachdem das alles schon bekannt wurde, was jetzt als neu tituliert wird.

Unsere alten Bornaviruseiten aus 2006 sind noch alle online unter der url der alten Bornaviruspage, die jetzt die Veterinärpage ist - jeder kann dort nachlesen, dass schon 2006 mit guten Tests die Bornaviren im Menschen nachgewiesen wurden, das es seitdem einen aussagefähigen Antigen-Test gibt, dass nichts neu ist über die Bornaviren beim Menschen, weder in Deutschland noch im Ausland, dass das RKI alles vertuschen wollte und der zuständigen Virologin ein 2-jähriges Publikationsverbot erteilte, dass nur auf Drängen ausländischer Wissenschaftler beim Bundesgesundamt wieder aufgehoben wurde, weil diese weltweit deshalb nicht weiterforschen konnten, weil eben diese Virologin bei den meisten Studien Co. Autorin war usw. usw. Weiterlesen unter https://zonoosen.jimdofree.com/news/archiv-bornavirus-skandal/

Wie aktuell diese Seiten gerade jetzt wieder sind, zeigt der mutige Bericht aus 2007 vom Berliner "Der Tagesspiegel" mit dem Titel "Wie sicher sind Blutspenden" in Verbindung mit den Studien des Bornavirus-Forschungs-Projekts.

Borna-Virus: Robert Koch-Institut meldet tödliche Infektionen bei Menschen

Tödliche Fälle von Bornavirus doch der humane Bornavirustyp Mammalian 1 Bornavirus oder alt BDV bzw. Borna-Disease

27.3.18 Aktuelle News, in diesem Fall von http://news.doccheck.com/de/205541/einem-infiziertem-gaul-schaut-man-nicht-ins-maul/ berichten, dass die tödlichen Fälle mit massiver Enzephalitis bei vorher organtransplantierten Menschen doch nicht wie zuerst von uns angenommen auf den Virustyp der Eichhörnchen ursächlich zurückgehen, sondern auf den o.g. humane Typ, mit dem wir die ganze Zeit seit Gründung der Bornavirusgruppe seit 2006 zu tun haben und der auch bei Pferden und Schafen vorkommt. Der gleiche Typ Bornavirus, bei dem das RKI die ganze Zeit seit 2006 vehement bestritten hat, dass es überhaupt auf Menschen übergehe und der zuständigen Virologin des Forschungsprojektes Dr. rer.nat Liv Bode nach plötzlichem Abbruch der Forschungen einen 2 Jahre andauerndes Publikationsverbot auferlegt hatte. Dieses wurde nur aufgehoben aufgrund internationaler Proteste von Wissenschaftlern, die sich aus dem Ausland an das Bundesgesundheitsamt gewendet hatten, weil sie selbst nicht mehr weiter forschen konnten an diesem Virus, weil Bode bei den meisten Studien Co. Autorin war.

Das RKI mußte jetzt wohl gezwungenermaßen reagieren und hat am 8.3.18 ein aktuelles dementsprechendes Epidemiologisches Bulletin Nr. 10 herausgegeben:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2018/Ausgaben/10_18.pdf?__blob=publicationFile - Seite 9

weitere Links, wo Verantwortliche aus dem Medizinbereich alle trotz vieler Jahre langer Aufklärung, Information von uns und den Bornavirusforschern und vorhandener guter Testverfahren auf Antigen-Basis nichts gewußt haben wollen  - es ist ein Skandal!

https://www.krankenkassen.de/dpa/276106.html und

  http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/bornavirus-drei-todesfaelle-in-deutschland-a-1200035.html und
https://www.focus.de/gesundheit/news/gesundheit-drei-todesfaelle-bornavirus-fuer-menschen-doch-gefaehrlich_id_8674864.html

Pressebericht vom BZK vom 23.03.2018 - 12:12 - im Teil Gesundheit & Medizin - https://www.openpr.de/news/997660.html

Bornaviren - eine ernstzunehmene Gesundheitsgefahr

Der Bundesverband Zecken-Krankheiten e.V. und die Selbsthilfegruppe Bornaviren und Co.Infektionen informieren und warnen seit 2006 über die Zoonose Bornavirus. Bornaviren sind ein sehr ernstes Problem, nach Studien ist jeder Dritte latent damit belastet und bei ca. 40 % befinden sich Teile des Virus im GENOM.
Das Virus ist sehr oft als Mischinfektion mit Borrelien und Herpes zu finden. Ein schlechtes Immunsystem aufgrund vieler anderer Infektionen oder Grundbelastungen spielen eine Rolle und ebenso Elektrosmogbelastungen aller Art, die eine starke Triggerfunktion ausüben können.
Es sind ca. 7 verschiedene Varianten von Bornaviren bekannt, die verschiedenen Spezies zugeordnet werden. Der engste Verwandte zum humanen Bornavirus ist die Pferdevariante.

Es infizieren sich aber auch relativ viele Katzen und auch Hunde, da der Hauptwirt der Bornaviren Ratten und Mäuse sind, des weiteren sind Schafe, Rinder, Kaninchen etc. infiziert.
Die in letzter Zeit bekannt gegebenen tödlichen Fälle mit den Symptomen einer massiven Enzephalitis wurden im Zusammenhang mit der Bormavirus-Variante der Bunthörnchen bzw. Eichhörnchenarten (Variegated Squirrel Bornavirus 1, VSBV-1) berichtet. Diese Variante weicht von den erstgenannten Human- und Pferdevirusvarianten um ca. 20 % in den Genen ab, ebenfalls die Vogelvariante Avian-Bornavirus.
Aber auch die sonstigen Symptome bei der bisher bekannten Variante des humanen Bornavirus sind keinesfalls harmlos. Weiterlesen im o.g. Link
https://www.openpr.de/news/997660.html

http://news.doccheck.com/de/205541/einem-infiziertem-gaul-schaut-man-nicht-ins-maul/

16.3.18: Pressebericht von Medtipp.com

Borna-Virus: Robert Koch-Institut meldet tödliche Infektionen bei Menschen

http://medtipp.com/index.php/allgemeines/2276-borna-virus-robert-koch-institut-meldet-toedliche-infektionen-bei-menschen
In zwei deutschen Kliniken sind zwei Transplantationspatienten gestorben, weil sie mit den Organen eines Spenders das Borna-Virus erhielten.

Ein dritter überlebte die Gehirnentzündung, berichtet das Nachrichtenmagazin Focus in seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf das jüngste "Epidemiologische Bulletin" des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin.

Laut RKI starb auch eine auf anderen Wegen infizierte Frau "mit den Symptomen einer massiven Enzephalitis".

Die Fälle sind sowohl tragisch als auch pikant, weil das RKI vor gut 20 Jahren eine Gefährdung des Menschen durch das bei Mäusen, Pferden und Schafen vorkommende Borna-Virus offiziell abstritt.

Eine Arbeitsgruppe, die vor dem Risiko warnte, wurde aufgelöst. Aktuell gebe es allerdings keine allgemeine Gefahr, meint der Hamburger Infektionsexperte Jonas Schmidt-Chanasit im Focus: "Alle gestorbenen Patienten waren schon zuvor schwer krank", so Schmidt-Chanasit.

16.3.18:

In zwei deutschen Kliniken sind zwei Transplantationspatienten gestorben, weil sie mit den Organen eines Spenders das Borna-Virus erhielten.

Ein dritter überlebte die Gehirnentzündung, berichtet das Nachrichtenmagazin Focus in seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf das jüngste "Epidemiologische Bulletin" des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin.

Laut RKI starb auch eine auf anderen Wegen infizierte Frau "mit den Symptomen einer massiven Enzephalitis".

Die Fälle sind sowohl tragisch als auch pikant, weil das RKI vor gut 20 Jahren eine Gefährdung des Menschen durch das bei Mäusen, Pferden und Schafen vorkommende Borna-Virus offiziell abstritt.

Eine Arbeitsgruppe, die vor dem Risiko warnte, wurde aufgelöst. Aktuell gebe es allerdings keine allgemeine Gefahr, meint der Hamburger Infektionsexperte Jonas Schmidt-Chanasit im Focus: "Alle gestorbenen Patienten waren schon zuvor schwer krank", so Schmidt-Chanasit.
Quelle: http://medtipp.com/index.php/allgemeines/2276-borna-virus-robert-koch-institut-meldet-toedliche-infektionen-bei-menschen

weiter:

Empfehlung der ZKBS zur Risikobewertung des Variegated squirrel 1 bornavirus
als Spender- oder Empfängerorganismus

 

18.2.18: Bornaviren infizieren Neuronen - das ist bekannt bei den Wissenschaftlern -  aber was passiert dann mit den Neuronen?

Das Bornavirus ist einzigartig, es infiziert Neuronen, die weißen Blutzellen und auch die Lymphozyten. Eine persistierende Infektion im Gehirn seiner Host-Einrichtung und der gesamte Lebenszyklus findet im Kern der infizierten Zellen statt. Es gibt eine enge Verbindung des Virus mit dem Zellkern, deren Replikation und Transkription erfolgt im Kern; Folgen können Mutationen in den Gehirnzellen sein.
Bekanntlich ist der Hauptsitz der Bornaviren im Limbischen System, dem ältesten Teil im Gehirn.

Welche Aufgaben hat ein Neuron?

Das Neuron (die Nervenzelle) ist der Grundbaustein des Nervensystems. 

Die Aufgabe eines Neurons besteht darin, neuroelektrische und neurochemische Signale aufzunehmen, zu verarbeiten und weiterzuleiten. Vereinfacht gesagt, kann ein Neuron zwei Dinge tun, um andere Zellen zu beeinflussen: deren Aktivität steigern oder sie reduzieren. 

Um diese Aufgaben erfüllen zu können, bedient es sich quasi zweier "Sprachen": 

  • einer elektrischen Sprache (Aktionspotenzial) und
  • einer chemischen Sprache (Weiterleitung über den synaptischen Spalt durch Neurotransmitter).

Was ändert sich an der Zellmembran des Axons, wenn ein Aktionspotenzial ankommt?
Die Zellmembran eines Neurons ist im Bereich des Axons von Natrium-Kanälen durchzogen. Diese Na-Kanäle sind im Ruhezustand verschlossen, öffnen sich jedoch, wenn ein Aktionspotenzial bei ihnen ankommt (die Na-Kanäle sind spannungsgesteuert).
Quelle: http://www.biologie-lexikon.de/lexikon/neuron.php

 

Überlegungen

Wenn Folgen also Mutationen in den Neuronen sein können, könnte das Aktionspotenzial z.B. auch in der Epiphyse, der Zirbeldrüse (unser 3. Auge) unnormal gesteigert werden!  Können damit die uns bis dato unerklärichen Symptome von etlichen Betroffenen damit erklärt werden? Symptome wie "Stimmen hören", "Geister sehen und mit ihnen kommunizieren" , Verfolgungs- oder Größenwahn entwickeln oder meinen, jemand möchte, dass sie Befehle auszuführen, um irgendwas zu tun. Die Zirbeldrüse wird in vielen Schriften von Wissenschaftlern als inzwischen verkümmertes Organ zur feinstofflichen Welt beschrieben. So könnte ein Tor weiter geöffnet werden als normal üblich - und wegen der aufgetretenen Mutationen auch nicht mehr so einfach verschlossen oder zumindest wieder undurchlässiger gemacht werden! 

Weitere sehr interessante Fakten darüber lesen Sie hier:

http://www.epochtimes.de/wissen/forschung/das-dritte-auge-aus-sicht-der-medizin-hellsehen-gibt-es-himmelsauge-niwanpalast-inneres-auge-zirbeldruese-a1218664.html

Psychische Krankheiten zeigen spezifische Genaktivitäten

11.05.2017: Borna-Viren als unerkannte Gefahr
Artikel von https://www.vetion.de/ein-ausblicke/detail.cfm?aktuell_id=26161
Zitate daraus: Borna-Viren als Auslöser von Depressionen

 

Damit bestehe für Prof. Ludwig ein offensichtlicher Zusammenhang zwischen einer aktivierten Borna-Virus-Infektion und neuropsychatrischen Erkrankungen. Diese Theorie stößt in Fachkreisen jedoch nicht nur auf Unterstützer. Eine über zehn Jahre agierende Forschungsgruppe am Robert-Koch-Institut um Dr. Liv Bode, die sich mit dem Borna-Virus als Zoonoseerreger und Verursacher von neuropsychatrischen Störungen beim Menschen befasste, wurde 2005 aufgelöst, da man den Nachweis von Borna-Viren beim menschlichen Patienten nicht zweifelsfrei garantieren konnte. Diese schlechte Nachweisbarkeit erschwere laut Prof. Ludwig die Borna-Virus- Forschung im Allgemeinen. Zudem tritt das Virus häufig als Mischinfektion auf, etwa mit Borrelien oder Bartonellen, die ihrerseits ebenso Auslöser von depressiven Erkrankungen sein können. Ob das Borna-Virus also ein alleiniger Verursacher neuropsychatrischer Erkrankungen ist oder durch die immunsupressive Wirkung etwa der Borrelien erst in Erscheinung tritt, ist derzeit ungeklärt: „Wir können nicht behaupten, dass das Borna-Virus Depressionen auslöst, aber es ist in 50 Prozent der Fälle involviert“, sagt Prof. Ludwig. Das beträfe allein in Europa 15 Millionen Menschen.

 

Fest steht, dass Borna-Virus-infizierte Patienten mit affektiven Störungen beschrieben sind, deren Symptome sich unter einer Behandlung von Amantadin verbesserten. Amantadin wurde ursprünglich als Medikament zur Behandlung von Influenza eingesetzt, wirkt zudem effektiv antiviral gegen Borna-Viren, bei Tier und Mensch – selbst in einem schweren Stadium der Symptome.

 

Prof. Hanns Ludwig spricht von einem fehlenden Bewusstsein für Borna-Viren sowohl in der veterinären als auch in der humanen Medizin; die scheinbar einfache Behandlungsmöglichkeit mit Amantadin würde zu wenig genutzt. Er ist sich sicher: „Es bedarf noch weitreichender Forschung auf diesem Gebiet.“

 

Prof. Hanns Ludwig sprach über das Thema „Diagnose und Therapie von Borna-Virus- Aktivierung bei Mensch und Tier“ im Rahmen einer infektiologischen Fortbildungsveranstaltung am 10. Mai 2017. Ausgerichtet wurde der Vortrag vom DEDIMED Labor für integrative Medizin in Berlin. Diese Einrichtung hat sich spezialisiert auf die Diagnostik und Therapie chronischer Infektionserkrankungen. Bisher war ein Schwerpunkt ihrer Arbeit die chronische Borreliose, ab Herbst soll die Borna-Virus- Diagnostik hinzukommen.
Weiterlesen im o.g. Link!

Borna disease virus wurde umbenannt in Mammalian 1 Bornavirus

Bereits in 2014 wurde das Bornavirus vom ICTV (International Committee on Taxonomy of Viruses) umbenannt - von Borna Disease Virus in Mammalian 1 Bornavirus. Die Gattung Bornavirus wurde auf fünf Virenarten erweitert. Mammalian 1 Bornavirus ist das Virus , das die Bornavirus-Erkrankung bei der Gattung Säugetiere und hohe Mutationsraten beim Menschen bewirkt!

Es wurde von einem erkrankten Pferd in den 1970er Jahren isoliert. Das Protein P 24 ist eine wesentliche Komponente des RNA - Polymerase - Transkription und -Replikation Komplexes. P 24 beim Pferd und beim Mensch haben beide keine artspezifischen Aminosäurereste, was nahelegt , dass die zwei Viren in Zusammenhang stehen. Zahlreiche Interaktionen des Immunsystems mit dem zentralen Nervensystems sind beschrieben worden!

(Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Mammalian_1_bornavirus)

Anmerkung: P24 ist Bestandteil des Diamedis-Bornavirustest

 

Interessant ist hier, dass lt. FLI (Friedrich-Loeffler-Institut) der genetisch nächste Verwandte vom Mammalian 1 Bornavirus das Bunthörnchen-Bornavirus VSBV-1 ist! Die mit VSBV-1 infizierten Bunt- und Schönhörnchen zeigten zwar keine auffälligen Krankheitssymptome, aber die betroffenen Hörnchen-Züchter erkrankten an einer schweren Gehirnentzündung, die 2 bis 4 Monate nach Auftreten der ersten klinischen Erscheinungen zum Tod der Patienten führte. Der Übertragungsweg ist noch unbekannt, am wahrscheinlichsten sind Kratz- oder Bisswunden. Aktuell unklar ist, ob VSBV-1 auch in anderen Tierarten vorkommt. (Quelle: Steckbrief VSBV-1 | FLI | Stand 01.03.2016)
Lesen Sie dazu weiter hier auf Seite Aktuell bei Bornavirus Tier Vet-Seiten Tiere

 

Anzumerken ist, das 2015 in einer Praxis ein Patient mit einem der neuesten bioenergetischen Verfahren akut auf Bornaviren getestet wurde, der zuvor von einem Siebenschläfer gebissen wurde - sozusagen ein Vetter der Eichhörnchen.

Neues Bornavirus auf den Menschen übertragbar

Dr. Jessica Tiedke Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin

Dr. Bernd Hoffmann vom FLI erklärt: „Die Metagenomanalyse, bei der das gesamte Erbgut mitsamt aller Mikroorganismen analysiert wird, identifizierte einige wenige Sequenzfragmente eines bisher unbekannten Bornavirus, dessen Existenz durch weitere molekularbiologische, histologische und serologische Untersuchungen bestätigt wurde“.
Dr. Dennis Tappe vom BNITM bemerkt: „Das neue Virus unterscheidet sich genetisch deutlich von den bisher bekannten Bornaviren. Mit den Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass Vertreter aus der Familie der Bornaviren auch Menschen infizieren können“.
Durch moderne Tiefensequenzierung gelang den Wissenschaftlern auch die Einordnung in die Systematik bisher bekannter Bornaviren. Demnach entwickelte sich der neue Vertreter höchstwahrscheinlich aus der Säugetierlinie der Bornaviren und bildet den nächsten Verwandten zum Bornavirus der Pferde. Weiter lesen hier: https://idw-online.de/en/news634491

Lesen Sie dazu auch die News auf der Veterinärseite


Anmerkung: Nach 10-jährigen Erfahrungsberichten aus unserer Selbsthilfegruppe, aus dem Forum und nach neuesten Studien aus dem Ausland lassen die Berichte nur den einen Schluss zu, dass auch die Bornaviren der anderen Gruppen wie Pferde, Katzen, Hunde auf den Menschen übertragbar sind -  und lt. den neuesten Studien aus China und dem Iran auch unter den Menschen untereinander - aber das ist ein Tabu-Thema in der deutschen Politik, das möchte man tunlichst verschweigen!

20.2.15: Bornavirus jetzt auch bei einem Bunthörnchen gefunden - Zusammenhänge vermutet mit an einer tödlichen Hirnhautentzündung gestorbenen drei Züchtern dieser Tiere

http://www.bnitm.de/aktuelles/mitteilungen/797-neues-bornavirus-bei-bunthoernchen-entdeckt-moeglicher-zusammenhang-mit-infektionen-bei-menschen/

Sequenziert wurde das neu entdeckte Bunthörnchen-Bornavirus vom FLI mit einem PCR-Test. Publiziert wird es in allen größeren Medien. Stellvertretend nehme ich davon die Frankfurter Allgemeine:

http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/bornaviren-bei-bunthoernchen-gefahr-fuer-den-menschen-13445895.html

In diesem Bericht etwas weiter unten gibt es einen Link "Mehr zum Thema" mit der Überschrift "Forscherstreit: Sind Depressionen ansteckend" aus 2003 siehe http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/forscherstreit-sind-depressionen-ansteckend-1113600.html

Dr. Beer vom FLI, das die Sequenzierung durchgeführt hat über das neue Virus, teilt mit: "Die Analysen ergaben weniger als 75 Prozent Übereinstimmung zwischen dem neuen Erreger und anderen Bornaviren". Das wären umgekehrt mehr als 25 % Abweichung. Damit dürfte es ähnlich in der Abweichung von der BDV sein wie das Avian-Bornavirus, das eine Übereinstimmung von 3/4 hat, also auch 75 %. Für das Avian-Bornavirus gibt es eine Doktorarbeit aus 2011 - siehe den Thread aus dem Vet-Teil des Forums: viewtopic.php?f=9&t=752&start=10
Darin steht auch sehr viel über das BDV - Ist interessant in Bezug auf die vielen Gemeinsamkeiten

Siehe dazu auch unseren Beitrag zum Thema "neues Bornavirus" in unserem Forum unter
http://chronische-infektion.de/- neue Fakten werden dort ergänzt.

 

Information für Ärzte und Betroffene zu den diagnostischen Möglichkeiten in Bezug auf das neue Bornavirus bei Personen mit Kontakt zu Bunthörnchen: http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/Z/Zoonosen/Bornavirus_Hinweise-zur-Diagnostik.html;jsessionid=044BD4A84F497A0A5879D683DE3E3A23.2_cid390

 

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