Aktuelles

3.6.17: Woran die junge Psyche leidet! In Deutschland sicher nicht viel anders als in Österreich, wo diese umfangreiche Studie jetzt erschien!

Die erste umfangreiche Studie zeigt: Knapp ein Viertel der 10- bis 18-Jährigen in Österreich ist von einer psychischen Erkrankung betroffen, viele waren noch nie in Therapie. Angststörungen sind am häufigsten.

https://kurier.at/wissen/erste-grosse-studie-fuer-oesterreich-woran-die-psyche-von-kindern-und-jugendlichen-leidet/267.199.194

Jetzt liegen erstmals Daten zur Häufigkeit von 27 psychischen Krankheitsbildern bei Kindern und Jugendlichen vor – in einer Detailliertheit, die weltweit einmalig ist:

Vergrößern auf der Originalseite: https://kurier.at/wissen/erste-grosse-studie-fuer-oesterreich-woran-die-psyche-von-kindern-und-jugendlichen-leidet/267.199.194
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Für eine von Andreas Karwautz und Gudrun Wagner geleitete Studie der Uni-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der MedUni Wien / AKH Wien gemeinsam mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Health Promotion Research (Wolfgang Dür, Karin Waldherr) wurden mehr als 3615 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 18 Jahren in ganz Österreich mittels Fragebogen befragt – nicht nur in Schulen, sondern auch schwer zu erreichende Gruppen, z.B. Jugendliche in Schulungen am Arbeitsamt oder solche in stationärer Betreuung. Zusätzlich wurden 500 Kinder und 500 Elternteile interviewt. Die Ergebnisse der vom Hauptverband finanzierten Arbeit wurden jetzt im Fachjournal European Child & Adolescent Psychiatry veröffentlicht.

Alle weiteren Infos finden Sie auf der Originalpage!

Unsere Anmerkungen dazu - wir meinen:

In Deutschland dürften die Zahlen der betroffenen Kinder und Jugenlichen von fast 1/4 nicht anders aussehen! Das ist eine Katastrophe! Aber immer noch schaut und forscht man nur nach Symptomen, auch die erschütternde Grafik zeigt ausschliesslich Symptome an!. Wann wird man endlich nach den Ursachen suchen? Offenbar ist immer noch der Kopf und das Gehirn ausgenommen von Infektionen und Krankheiten, die ansonsten den Körper befallen. Im Kopf / Gehirn wird nicht mehr untersucht, welche Erreger sich dort eingenistet haben. Dabei finden die Therapeuten, die mit den neuen energetischen Verfahren arbeiten, dort genau so die Erreger, die auch im Gewebe, im Blut, Liquor oder sonstwo zu finden sind. Das sind z.B. Bornaviren und Borrelien, die Protozoen wie z. B. Toxoplasmose Gondii, die Pilze wie z.B. Absiedia und die Würmer, von denen es etliche ins Gehirn schaffen. Aber auf der ganzen Linie bei unseren Schulmedizinern null Erkenntnisse und null Interesse, da mal näher hinzuschauen - und dann nach diesen Erkenntnissen auch mal adäquat entsprechend behandeln und nicht nur Psychopharmika, Antidepressiva schon Kindern zu verabreichen. Ein paar Zahlen zu Bornaviren - lt. internationaler Studie hat die inzwischen jeder Dritte, zu Toxoplasmose Gondii ist dieses Protozoon zu 50 % in Deutschland anzutreffen, in Österreich bereits zu 60 %. Kennt jemand einen Kinderarzt, der darüber informiert ist? Wir nicht! Ich finde, das ist ein Skandal.

Bornaviren und Toxoplasmose Gondii

20.4.17: Protozoon Toxoplasmose Gondii - Der Verstandesparasit:

Was hat dieser Parasit mit Bornaviren zu tun? Offensichtlich eine ganze Menge, denn nach neuesten Studien sind die beschriebenen Symptome dieses Parasiten denen von Bornaviren doch sehr ähnlich in vielen Symptomen, insbesondere Schizophrenie und Depressionen. Sie müssen irgenwie was miteinander zu tun haben. Könnte sein, dass Bornaviren es ihm erst ermöglichen, ins limbische System zu kommen!  Lesen Sie diese hochinteressanten neuen Studien auf der neuen Seite Toxoplasmose!

 

Borna disease virus wurde umbenannt in Mammalian 1 Bornavirus

Bereits in 2014 wurde das Bornavirus vom ICTV (International Committee on Taxonomy of Viruses) umbenannt - von Borna Disease Virus in Mammalian 1 Bornavirus. Die Gattung Bornavirus wurde auf fünf Virenarten erweitert. Mammalian 1 Bornavirus ist das Virus , das die Bornavirus-Erkrankung bei der Gattung Säugetiere und hohe Mutationsraten beim Menschen bewirkt!

Es wurde von einem erkrankten Pferd in den 1970er Jahren isoliert. Das Protein P 24 ist eine wesentliche Komponente des RNA - Polymerase - Transkription und -Replikation Komplexes. P 24 beim Pferd und beim Mensch haben beide keine artspezifischen Aminosäurereste, was nahelegt , dass die zwei Viren in Zusammenhang stehen. Zahlreiche Interaktionen des Immunsystems mit dem zentralen Nervensystems sind beschrieben worden!

(Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Mammalian_1_bornavirus)

Anmerkung: P24 ist Bestandteil des Diamedis-Bornavirustest

 

Interessant ist hier, dass lt. FLI (Friedrich-Loeffler-Institut) der genetisch nächste Verwandte vom Mammalian 1 Bornavirus das Bunthörnchen-Bornavirus VSBV-1 ist! Die mit VSBV-1 infizierten Bunt- und Schönhörnchen zeigten zwar keine auffälligen Krankheitssymptome, aber die betroffenen Hörnchen-Züchter erkrankten an einer schweren Gehirnentzündung, die 2 bis 4 Monate nach Auftreten der ersten klinischen Erscheinungen zum Tod der Patienten führte. Der Übertragungsweg ist noch unbekannt, am wahrscheinlichsten sind Kratz- oder Bisswunden. Aktuell unklar ist, ob VSBV-1 auch in anderen Tierarten vorkommt. (Quelle: Steckbrief VSBV-1 | FLI | Stand 01.03.2016)
Lesen Sie dazu weiter hier auf Seite Aktuell bei Bornavirus Tier Vet-Seiten Tiere

 

Anzumerken ist, das 2015 in einer Praxis ein Patient mit einem der neuesten bioenergetischen Verfahren akut auf Bornaviren getestet wurde, der zuvor von einem Siebenschläfer gebissen wurde - sozusagen ein Vetter der Eichhörnchen.

 

Des weiteren wird in letzter Zeit mit verschiedenen dieser neuen bioenergetischen Verfahren eine weitere Bornavirus-Variante getestet, die bei schulmedizinischen Bornavirus-Tests negativ ausfällt, immer zusammen mit weiteren Viren und im Zusammenhang mit einer hohen Belastung von Hyperschall auftritt. Ein neuer entsprechender Labortest wäre zu begrüßen!

 

Neues Bornavirus auf den Menschen übertragbar

Dr. Jessica Tiedke Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin

Dr. Bernd Hoffmann vom FLI erklärt: „Die Metagenomanalyse, bei der das gesamte Erbgut mitsamt aller Mikroorganismen analysiert wird, identifizierte einige wenige Sequenzfragmente eines bisher unbekannten Bornavirus, dessen Existenz durch weitere molekularbiologische, histologische und serologische Untersuchungen bestätigt wurde“.
Dr. Dennis Tappe vom BNITM bemerkt: „Das neue Virus unterscheidet sich genetisch deutlich von den bisher bekannten Bornaviren. Mit den Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass Vertreter aus der Familie der Bornaviren auch Menschen infizieren können“.
Durch moderne Tiefensequenzierung gelang den Wissenschaftlern auch die Einordnung in die Systematik bisher bekannter Bornaviren. Demnach entwickelte sich der neue Vertreter höchstwahrscheinlich aus der Säugetierlinie der Bornaviren und bildet den nächsten Verwandten zum Bornavirus der Pferde. Weiter lesen hier: https://idw-online.de/en/news634491

Lesen Sie dazu auch die News auf der Veterinärseite


Anmerkung: Nach 10-jährigen Erfahrungsberichten aus unserer Selbsthilfegruppe, aus dem Forum und nach neuesten Studien aus dem Ausland lassen die Berichte nur den einen Schluss zu, dass auch die Bornaviren der anderen Gruppen wie Pferde, Katzen, Hunde auf den Menschen übertragbar sind -  und lt. den neuesten Studien aus China und dem Iran auch unter den Menschen untereinander - aber das ist ein Tabu-Thema in der deutschen Politik, das möchte man tunlichst verschweigen!

18.3.15: Neue Studie aus einem großen chinesischen Klinikum zeigt die Ansteckungsgefahr von humanen Bornaviren auf:

Die Studie untersuchte das Infektionsrisiko in der Gesundheitsfürsorge im Krankenhaus von Chongqing Medical University (CQMU), in der Innenstadt Chongqing, einer Millionenstadt im Südwesten von China. Zwischen Februar 2012 und März 2013, waren1529 Teilnehmer an der Studie beteiligt, von denen 534 an einer ambulanten depressiven Störung (MDD) litten, 615 waren Krankenhauspersonal und 380 waren gesunde Kontrollpersonen, die sich einem Gesundheits-Check unterzogen. Die Infektion wurde durch BDV-spezifischen zirkulierenden Immunkomplexen (CIC), RNA und selektiven Antikörper (Blut) bestimmt.

Ergebnisse
Ein Fünftel des Krankenhauspersonals (21,8%) wurde infiziert (CIC positiv) mit der höchsten Prävalenz unter Psychiatrie- und Onkologie Personal. Das waren doppelt so viele wie in der Kontrollgruppe (11,1%) festgestellt wurde und übersteigt die in MDD-Patienten (18,2%) festgestellte Prävalenz.

Lt. der neuen chinesischen Studie sind die wahrscheinlichen Quellen in der Ansteckung unter Menschen in Bindehautsekret, Speichel und Blut zu finden. Familienmitglieder und in psychischen und psychiatrischen Gesundheitseinrichtungen tätigen Personen haben ein entschieden höheres BDV-Risiko als andere nicht verwandte Personen! Lesen Sie die ganze Publikation unter Bornavirusforschung!

 

6.3.15: Steigende Fehlzeiten durch Depressionen - Depressionsatlas 2015 der TK

Stimmungstiefs, Dauermüdigkeit, fehlende Motivation – es gibt viele Warnzeichen für eine Depression. Schätzungen gehen davon aus, dass rund vier Millionen Deutsche von der Krankheit betroffen sind. Mit dem kürzlich veröffentlichten „Depressionsatlas“ hat die Techniker Krankenkasse (TK) nun neue Zahlen vorgelegt. Das Fazit: Mehr als 30 Millionen Tage fehlen Beschäftigte pro Jahr wegen psychischer Erkrankungen, Tendenz steigend.

Bei der TK-Studie handelt es sich um eine Sonderauswertung des TK-Gesundheitsreports 2014. Dafür wertete die TK die Krankschreibungen der 4,1 Millionen bei ihr versicherten Erwerbspersonen aus. Das entspricht etwa 13,7 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland. Von 2000 bis 2013 nahmen die Fehlzeiten aufgrund von Depressionen um fast 70 Prozent zu. Und die Betroffenen fallen besonders lange aus, im Schnitt 64 Tage pro Jahr.

Depressive Störungen sind weit verbreitet. Schätzungen zufolge leiden weltweit inzwischen etwa 350 Millionen Menschen an der Krankheit. Bis zum Jahr 2020 werden Depressionen und affektive Störungen laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) global die zweithäufigste Volkskrankheit sein. Ursache einer Depression ist in der Regel eine Kombination unterschiedlicher sozialer, psychischer und körperlicher Faktoren. In Deutschland sind etwa 5 Prozent der Bevölkerung im Alter von 18-65 Jahren an einer behandlungsbedürftigen Depression erkrankt. Das entspricht etwa 3,1 Millionen Menschen. Hinzu kommen Betroffene aus den Gruppen der unter 18-Jährigen und der über 65-Jährigen. Insgesamt wird die Zahl derjenigen, die an einer depressiven Episode leiden, auf 4 Millionen geschätzt.

 

WHO-Definition

Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) versteht man unter einer Depression „eine weit verbreitete psychische Störung, die durch Traurigkeit, Interesselosigkeit und Verlust an Genussfähigkeit, Schuldgefühle und geringes Selbstwertgefühl, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Konzentrationsschwächen gekennzeichnet sein kann“.

 

Berufsgruppen unterschiedlich stark betroffen - Callcenter-Mitarbeiter und Altenpfleger besonders betroffen

Callcenter-Agenten, Altenpfleger und Mitarbeiter im Erziehungs- und Sicherheitsbereich sind laut TK-Studie besonders häufig von Depressionen betroffen. Die statistische Auswertung kommt auch zu dem überraschenden Ergebnis, dass in einigen Bereichen, die gewöhnlich als durch hohen Leistungsdruck gekennzeichnet wahrgenommen werden, Stress und Belastungen den Beschäftigten weniger psychisch zusetzen. So sind die Zahlen bei Vorständen, Geschäftsführern, Unternehmensberatern, Software-Entwicklern oder Ärzten niedriger. Weiterlesen auf den Quellen-Links:
http://www.tk.de/tk/themen/050-publikationen/depressionsatlas-2015/696240 und
http://www.private-krankenversicherungen-testsieger.de/2015/02/20/steigende-fehlzeiten-durch-depressionen-private-krankenversicherungen-bieten-im-notfall-unterstuetzung/
siehe auch:

20.2.15: Bornavirus jetzt auch bei einem Bunthörnchen gefunden - Zusammenhänge vermutet mit an einer tödlichen Hirnhautentzündung gestorbenen drei Züchtern dieser Tiere

http://www.bnitm.de/aktuelles/mitteilungen/797-neues-bornavirus-bei-bunthoernchen-entdeckt-moeglicher-zusammenhang-mit-infektionen-bei-menschen/

Sequenziert wurde das neu entdeckte Bunthörnchen-Bornavirus vom FLI mit einem PCR-Test. Publiziert wird es in allen größeren Medien. Stellvertretend nehme ich davon die Frankfurter Allgemeine:

http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/bornaviren-bei-bunthoernchen-gefahr-fuer-den-menschen-13445895.html

In diesem Bericht etwas weiter unten gibt es einen Link "Mehr zum Thema" mit der Überschrift "Forscherstreit: Sind Depressionen ansteckend" aus 2003 siehe http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/forscherstreit-sind-depressionen-ansteckend-1113600.html

Dr. Beer vom FLI, das die Sequenzierung durchgeführt hat über das neue Virus, teilt mit: "Die Analysen ergaben weniger als 75 Prozent Übereinstimmung zwischen dem neuen Erreger und anderen Bornaviren". Das wären umgekehrt mehr als 25 % Abweichung. Damit dürfte es ähnlich in der Abweichung von der BDV sein wie das Avian-Bornavirus, das eine Übereinstimmung von 3/4 hat, also auch 75 %. Für das Avian-Bornavirus gibt es eine Doktorarbeit aus 2011 - siehe den Thread aus dem Vet-Teil des Forums: viewtopic.php?f=9&t=752&start=10
Darin steht auch sehr viel über das BDV - Ist interessant in Bezug auf die vielen Gemeinsamkeiten

Siehe dazu auch unseren Beitrag zum Thema "neues Bornavirus" in unserem Forum unter
http://chronische-infektion.de/- neue Fakten werden dort ergänzt.


Information für Ärzte und Betroffene zu den diagnostischen Möglichkeiten in Bezug auf das neue Bornavirus bei Personen mit Kontakt zu Bunthörnchen: http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/Z/Zoonosen/Bornavirus_Hinweise-zur-Diagnostik.html;jsessionid=044BD4A84F497A0A5879D683DE3E3A23.2_cid390

 

5.11.14: Deutschlandfunk - Hörbeitrag über das X-Protein des Bornavirus

Den Link habe ich nicht mehr gefunden. Es ging darum, dass die Forschung rätselt, für was es gut sein kann, dass die Evolution über Jahrmillionen hinweg im menschlichen Genom Teile des Bornavirus gelassen hat - muß ja irgendeine Funktion haben, sonst wären die längst nicht mehr da! Also könnte es sein, dass diese Proteine den Menschen evtl. schützen vor diesen Erreger? Oder haben diese Genteile den Zweck, neue funktionierende Gene wieder aufzubauen im Menschen? Nun gibt es neue Studien mit Mäusen, die man mit Parkinson infiziert hat und festgestellt hat, dass ein Eiweiß des Bornavirus, das sog. x-Protein in Studien einen schützenden Mantel um die Nervenzellen im Gehirn dieser Parkinsonmäuse gelegt hat. Es schützt also offensichtlich Nervenzellen im Gehirn.
Siehe dazu auch etwas weiter unten unseren Beitrag vom 13.8.10 und außerdem hatten wir schon einen ausführlichen diesbezüglichen Bericht über dieses X-Protein auf unserer Seite Bornavirusforschung im Beitrag vom 5.10.11 Borna Disease Virus and its Hosts

 

16.10.14: neuester Ärzteappell mit Unterschriftenliste der Ärzte aus BW vom 1.10.14:
Ärzte kritisieren W-LAN an Schulen

Offener Brief an die baden - württembergische Sozialministerin Altpeter und Kultusminister Stoch:
Auszug: "Wir Ärzte sind sehr besorgt, dass die überhastete Einführung digitaler Geräte in Verbindung mit WLAN-Netzen die Gesundheit der Schüler und auch der Lehrer gefährdet, aber v.a. dass diese Risiken verdrängt werden und kein Problembewusstsein geschaffen wird.
... Dies bestätigt sich in unserer ärztlichen Praxis: Die Korrelation des Anstiegs von Überforderung, Kopfschmerzen, ADHS und psychischen Erkrankungen mit der wachsenden Nutzung der digitalen Medien ist besorgniserregend.
Spitzer weist nach, dass die digitalen Medien - zu früh und unkritisch eingesetzt - das Lernen behindern und zur "digitalen Demenz" führen können. Im neuen Buch des ehem. Ministerpräsidenten Erwin Teufel "Wege aus der Krise" (2014) schreibt Prof. Spitzer:
„Studien zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Nutzung digitaler Medien einerseits und dem Auftreten von Stress und Depressionen andererseits. Chronischer Stress aufgrund mangelnder Kontrolle über das eigene Leben löst nicht nur mangelnde Immunabwehr, hormonelle Störungen, Beeinträchtigungvon Verdauung, Muskulatur, Herz und Kreislauf aus, sondern auch das Absterben von Nervenzell im Gehirn.“ Weiterlesen hier:
http://www.diagnose-funk.org/assets/aerzte_offener_brief_bawue_141001.pdf

 

Zusammenhang zwischen Aktualisierung von Borna-, Herpesviren, Borrelien und Elektrosmog

18.8.14: „Es gibt lt. Dr. Klinghardt einen synergistischen Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern, chronischen Entzündungen wie z.B. Borreliose, Borna- und Herpesviren u.a. und Schwermetallbelastungen, das gilt besonders für schwere Erkrankungen wie MS, ALS oder Alzheimer.
Es sei als Erste-Hilfe-Maßnahme das Wichtigste, zuerst die Elektrosmogeinwirkungen und die geopathischen Störfelder zu reduzieren, dann erst die Infektion zu behandeln oder die Amalgamfüllungen zu entfernen. Der erste Schritt sei, die Menschen aus dem Feld zu entfernen. Was das Haus angeht, sollte jeder, speziell aber chronisch Kranke seine Wohnung frei machen von Elektrosmog und anderen Störfeldern, die sich durch Schwingungen im Organismus manifestieren, so gut es geht". Die stärkste krankmachende Wirkung haben diese Felder in der Nacht durch die Störung der Melatoninproduktion mit oft katastrophalen Auswirkungen.“

Fachkliniken für Burnout zum Beispiel haben schon bemerkt, dass ein Großteil ihrer Patienten aus dem IT-Bereich kommt, deren Mitarbeiter offensichtlich besonders hoch belastet sind aufgrund der vielen strahlungsstarken Technik. - zumindest habe ich eine diesbezügliche Broschüre bekommen. Menschen, die im Bereich von Mobilfunkanlagen, Hochspannungsleitungen oder anderen stark elektrosmogbelasteten Bereichen leben und arbeiten, gehts auch nicht viel besser.

 

 Viele dieser Schutz-und Vermeidungs-Maßnahmen sind relativ einfach oft selbst vorzunehmen oder zu beachten! Hier finden Sie eine umfangreiche Zusammenfassung über alle diese Gefahren, Vermeidung und Schutz als pdf.

 

13.1.11: Ca. acht Prozent unserer DNA stammen von Viren, das ist viel, siebenmal so viel wie jener Teil des Genoms, den die „Gene“ ausmachen (d.h. die Abschnitte, die Proteine erzeugen lassen).
Interessanter Artikel aus einem US-Bornavirus-Forum mit Fotos von: Bornavirus und Schizophrenie: 8 Percent of Human Genome Was Inserted By Virus, and May Cause Schizophrenia


Das Borna-Virus und der Zelltod im Gehirn

16.3.10: Quelle: http://www.bio-pro.de/magazin/wissenschaft/index.html:
Unser Erinnerungsvermögen hat seine materielle Grundlage unter anderem in dem als Hippocampus bezeichneten Areal unseres Gehirns. Darum ist es schwerwiegend, wenn diese Region durch Umwelteinflüsse in ihrer Substanz geschädigt wird. Wie das Borna-Virus charakteristische Verschaltungsmuster verändern und Nervenzellen des Hippocampus zerstören kann, untersucht die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Bernd Heimrich von der Universität Freiburg.

Die Experimente können zumindest verstehen helfen, was im Gehirn nach einem Virusbefall passiert. Ein anderes Beispiel zeigt dies noch deutlicher: Heimrich und sein Team haben in einer aktuellen Arbeit am lebenden Rattenmodell untersucht, wie der Befall mit dem Borna-Virus die Verschaltungsmuster im Hippocampus verändert. Sie stellten fest, dass sich verschiedene Verbindungen zwischen den Eingängen aus anderen Gehirnregionen und den verarbeitenden Zellen im Hippocampus umstrukturieren. Im Verlauf der Infektion kommt es zur massiven Abnahme der Körnerzellen. Die Nervenfortsätze aus anderen Gehirnregionen verlieren somit ihre Kommunikationspartner. Diese Nervenfasern bilden dann – vielleicht als Ausweichreaktion – vermehrt Synapsen an Dendriten anderer Zellen im Hippocampus. Synapsen sind Kontaktstellen zwischen Nervenzellen und essenziell für den Informationstransfer im Nervensystem. Die Anzahl an Synapsen variiert in Abhängigkeit zur Infektionsdauer. Das weist deutlich darauf hin, dass sich nach einer viralen Infektion im Gehirn die neuronalen Verschaltungen reorganisieren. Weiter lesen im obigen Link.

7.1.10: In der Bornavirus-Forschung gibt es bahnbrechende neue Ergebnisse in Bezug auf die Erforschung von Depressionen und evtl. von Schizophrenie und über die Vererbung dieses Virus über die Keimbahnen. Eine Bornavirus-Infektion kann eine Quelle von Mutationen in infizierten Personen sein, vermutlich vor allem in Neuronen. In der neuen Studie fanden japanische Forscher Kopien des Bornavirus N (für Nukleoproteid)-Gen eingefügt im menschlichen Genom an mindestens vier verschiedenen Orten.

 

Viele Virenfossile (Bornavirus) im Genom

Im Erbgut von Menschen und anderen Lebewesen finden sich viele Sequenzen, die Viren bei einer Infektion früherer Generationen vor langer Zeit eingebaut haben. Bislang hatte man solche fossilen Spuren ehemaliger Virenattacken allerdings nur der Gruppe der Retroviren zugeschrieben. Keizo Tomonaga von der Osaka University und seine Kollegen beschreiben nun, dass auch die so genannten Bornaviren sich auf Dauer im Erbgut einer Art verewigen können [1]. Diese Viren könnten durchaus eine bislang unterschätzte Quelle von schädlichen oder innovationsfördernden Mutationen sein, so die Forscher.
Bei Bornaviren werden bei der Replikation allerdings keine Erbgutabschnitte in die Wirts-DNA integriert; das dazu nötige retrovirale Werkzeug, etwa die reverse Transkriptase zum Umkopieren von RNA in DNA, fehlt dem Virus. Trotzdem fanden die Forscher Reste der viralen EBLN-Gensequenzen in der DNA etwa in eigens infizierten Mäusen. Flankierende Abschnitte der integrierten Sequenzen deuten darauf hin, dass mobile genetische Elemente der Wirtszellen dafür verantwortlich sind: Sie kopieren sich regelmäßig selbst und reintegrieren dann an anderer Stelle erneut ins Erbgut. Bei diesem Prozess könnte der verantwortliche Apparat auch RNA der Bornaviren in DNA umgeschrieben und eingebaut haben, vermutet Cédric Feschotte von der University of Texas in Arlington [2]. Weiterlesen hier: http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1018407

Anmerkung: Reverse Transkriptase:  RNA-abhängige DNA-Polymerase der Retroviren erzeugt ein DNA-Provirus nachdem ein RNA-DNA Hybridmolekül entstanden ist. Reverse Transkriptase bildet aus einer RNA den zugehörigen (komplementären) DNA-Strang, normalerweise nicht möglich. Reverse-> Umkehrung. Quelle Ludwig

 

Tierisches Virus (Bornavirus) schlich bereits vor Millionen Jahren in menschliche DNA

Wissenschaftler der Universität Osaka in Japan fanden heraus, dass es sich um das Bornavirus handelt, das erstmals in den 1970er Jahren identifiziert wurde. Die Forscher unter Keizo Tomonaga verglichen die DNA diverser Säugetiere, darunter Menschen. Im menschlichen Genom wurde das Virus sowohl fragmentarisiert als auch Form zweier Genen gefunden, deren Funktion allerdings unbekannt ist. Das Bornavirus vermehrt sich den Forschern zufolge in den befallenen Zellkernen.Welche Bedeutung der Nachweis des Bornavirus in der menschlichen DNA hat, dürfte heftige wissenschaftliche Kontroversen auslösen.

Die grundlegenden Fragen sind dabei, ob das Virus ausschlaggebende genetische Mutationen in der Menschheitsentwicklung ausgelöst hat, ob es für Erbkrankheiten oder womöglich einen Schutz vor Krankheiten sorgt. Es gibt bereits Spekulationen, wonach das Bornavirus mit Schizophrenie oder anderen Störungen im Zusammenhang stehen könnte. Die Tatsache, dass es - zumindest in Zellkulturen – sehr leicht zum Einbau viraler Genabschnitte in die zelluläre DNA und damit zu genetischen Veränderungen in diesen Zellen kommen kann, wird wahrscheinlich auch wieder zu einer Belebung der Diskussion über mögliche Bornavirusinfektionen des Menschen und deren Bedeutung bei neuropsychiatrischen Erkrankungen führen. http://www.virologie.meduniwien.ac.at/home/upload/vei/2010/0310s.pdf

 

Auch sehr guter Link in deutsch:" Wir, Kinder von Viren" beschreibt die Entwicklung der Retroviren von vor 50 Mill. Jahren bis jetzt zur Entdeckung des Bornavirus im Genom.
Auszug: Erbe am Erwachen hindern - Damals muss ein Heer von Retroviren unterwegs gewesen sein, vor etwa 50 Millionen Jahren ein zweites, das zeigen Analysen von Didier Trono, Lausanne. Diese Viren in uns haben längst die Fähigkeit verloren, sich vermehren zu lassen. Aber Unheil anrichten kann ihre genetische Information doch, deshalb wird sie in der Embryonalentwicklung stillgestellt, mit einem Protein (KAP-1), das verhindert, dass Retroviren-Genombestandteile abgelesen werden. Mäuse, in denen Tropo KAP-1 blockierte, starben rasch, in ihnen erwachte das Erbe (Nature, 463, S.237). weiter in http://diepresse.com/home/science/533680/

 

Weitere diesbezügliche sehr interessante Pages (engl.): http://www.sciencenews.org/ und http://www.wired.com/wiredscience/2010/01/bornavirus-in-human-dna/